Outsourcing eines Ersatzteillagers an einen Kontraktlogistiker

Qualität im Ersatzteillager durch Outsourcing steigern

Speziell in Deutschland wird das Outsourcing eines Lagers häufig der Kosten wegen betrieben. Aber in einem so hochprofitablen Bereich wie dem Ersatzteilwesen sollte Qualität der Dienstleistung an erster Stelle stehen. Schließlich ist Qualität ein wichtiger Hebel zur Steigerung des Umsatzes. Wenn wir uns vor Augen führen, dass der Wettbewerb in weiten Bereichen des Vertriebs von Ersatzteilen im Maschinenbau eben nicht über den Preis definiert wird, spielen qualitative Gründe eine umso größere Rolle.

Wie die Qualität der Dienstleistung verbessern?

Oder zunächst einmal: wie wird diese Qualität beschrieben oder gar gemessen? An erster Stelle für eine qualitativ hochwertige Leistung ist hier die Durchlaufzeit zu nennen. Und zwar aus der Sicht des Kunden, oder sogar aus der Sicht des Kunden des Kunden. Schließlich kann der nur mit einer fehlerfrei funktionierenden Maschine Geld verdienen, jeder Stillstand kostet.

Outsourcing-Partner mit Mehr-Mandanten-Lägern bieten Synergien, die gleich in mehreren Prozessschritten Zeiten einsparen, nämlich bei

  • der Durchlaufzeit im Lager,
  • einer spezialisierten Export-Abwicklung,
  • späteren Abholzeiten durch Spediteure,
  • einem größeren Angebot an länderspezifischen Transport-Dienstleistern,
  • der Möglichkeit, auch außerhalb der normalen Zeiten zu versenden, speziell nachts, an Wochenenden und Feiertagen.

Hochkarätig besetzte kostenlose Veranstaltung zum
Outsourcing an einen Kontraktlogistiker
am 14.06.2018  um 16:30 Uhr
in Röthlein (bei Schweinfurt)

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Wenn sich beim Logistiker Kundenbedürfnisse ergänzen

Entscheidend für die Nutzung etwaiger Synergien ist die Zusammensetzung der Auftragsstruktur beim Dienstleister. Das fünfte Rad am Wagen zu sein (ein anderer Kunde ist sehr viel größer), macht ebenso wenig Sinn, wie selbst das Gros der Aufträge zu stellen. Ganz besonders spannend ist dagegen eine Konstellation, bei der sich saisonabhängige Geschäfte ergänzen.

Das, was sich hier als Saisonalität darstellt, kann allerdings auch jeden Tag stattfinden. Wenn die Belieferung am selben Tag stattfinden muss, können 2 sich Auftragseingangsverhalten dann optimal ergänzen, wenn sie zu unterschiedlichen Zeiten stattfinden. Da die Auslegung des Lagers nach Spitzenlast stattfinden muss, kann so die geringe Last eines Kunden vormittags durch hohes Auftragsvolumen eines zweiten Kunden kompensiert werden:

Outsourcing kann tägliche Bedarfsschwankungen in Multi-User-Lägern kompensieren


Wie sieht Ihr Versprechen an Ersatzteil-Kunden aus?

Wenn es um die Frage der Messbarkeit einer als gut empfundenen Leistung geht, sollten wir zunächst den Schritt zurück zum Kunden machen. Der interessiert sich dafür, keine Zeit von der Bestell-erfassung bis zum Eintreffen der Ware bei sich oder, besser noch, am Ort des Einbaus zu verlieren. Ist diese Zeitspanne kurz genug, steigen die Chancen, dass der Nachteil höherer Preise akzeptabel ist, ergo: der Umsatz steigt.

Maßstab hierfür ist

  • das Lieferzeit-Versprechen,
  • dessen Einhaltung.

Die Cut-Off-Zeit, ist für Kunden sicher ein gutes Argument: alle vor dieser Zeit abgegebenen Aufträge (Sicht des Kunden!) werden noch am selben Tag verschickt. In der Regel ist dies gut zu messen, jedoch werden drei Annahmen getroffen:

  • alle Bestellungen des Kunden sind zur Cut-Off-Zeit im System,
  • die bestellten Ersatzteile sind verfügbar,
  • die Laufzeit des Transports ist zuverlässig,
  • es ist nicht Samstag oder Sonntag.

Wie lange braucht Ihr Kundenauftrag intern?

Wie sieht nun eine solche Messung der gesamten Durchlaufzeit aus, und welchen Anteil hat ein (outgesourctes) Lager? Nehmen wir an, Sie haben versprochen, alle Aufträge bis, sagen wir, 17:00 Uhr werden am selben Tag ausgeliefert. Dann brauchen wir eigentlich nur noch die Zahl der Aufträge (besser: deren Positionen) festzuhalten, ebenso wie die Zahl der Aufträge (…Positionen) vom selben Tag, die auch ausgeliefert wurden.

Die Qualität auf dem Weg zum Kunden wird von vielen Faktoren beeinflußt


Servicegrad im Lager: Lieferversprechen vs. Realität

selbst die Auslieferung von Express-Aufträgen klappt nicht immer zu 100 Prozent. Synergien nach Outsourcing können Besserung bringen

Die analoge Messung lässt sich für ein (outgesourctes) Lager dadurch anstellen, dass die an das Lager übergebenen Lieferungen (besser: Positionen) und die tatsächlichen Auslieferungen vom selben Tag ermittelt, und nach Division als Prozentzahl ausgewiesen werden. Logistik-Dienstleister als Partner für das Outsourcing eines Lagers kennen beide Kenngrößen (Cut-Off-Zeit und Servicegrad), um sich auch vertraglich daran messen zu lassen.


Sie können diesen Beitrag zu Synergien durch Outsourcing eines Ersatzteillagers hier kostenlos als pdf herunterladen.


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