Kennzahlen Ersatzteillager

Welche Lagerkennzahlen im Ersatzteillager nutzen?

Welche Lagerkennzahlen im Ersatzteillager nutzen?

28. Mai 2017
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Bevor Ihr Lager an seine Grenzen stößt, gilt es, zu planen. Natürlich bietet jedes Lager immer noch interne Reserven. Aber wenn das Tagesgeschäft immer hektischer wird, wenn Not-Maßnahmen Ihre Zeit fressen, dann wird es allerhöchste Eisenbahn. Um einen Aus- oder Umbau planerisch anzugehen, brauchen Sie Lagerkennzahlen.

Lagerplanung bedarf fundierter Daten

Das gilt selbst dann, wenn ein Outsourcing an einen Kontraktlogistiker auf der Agenda steht. Auf welchem Datengerüst aufbauend wollten Sie sonst Gespräche starten, eine Ausschreibung durchführen?

Sie interessieren sich für den optimalen Betrieb eines Ersatzteillagers?
Nutzen Sie für noch mehr Beiträge doch einfach auch die Freitext-Suche in der Seitenleiste. Oder Sie gehen über die Stichwortsuche, zum Beispiel mit "Ersatzteillager".


Ist-Zustand im Ersatzteillager ermitteln

Wie jedes andere Projekt auch steht am Anfang der Ist-Zustand. Je genauer Sie Ihren Betrieb in Lagerkennzahlen ausdrücken können, desto genauer lassen sich daraus Ziel-Szenarien entwickeln. Nehmen Sie nichts als selbstverständlich an. Jedes Lager ist anders. Nicht nur baulich. Während ein Ersatzteillager meist sehr viele Lagerleichen beherbergt, geht es bei einem Hub eines Transportdienstleisters darum, abends alle Stellplätze geräumt zu haben. Entsprechend unterschiedlich legen die Betreiber ihre Läger auf die Lagerkapazität aus.
Auch die Bewegungen im Lager können völlig unterschiedliche Ausprägungen aufweisen. Ein Produktionslager kann auf effizientes Picken für jeweils eine Maschine ausgelegt sein, deren Teile nah beieinander liegen. Ganz im Gegensatz dazu weist ein Lebensmittel-Lager baulich unterschiedliche Temperaturzonen auf. Die Ware muss in diesen Zonen separat gepickt werden, selbst die Bereitstellung in der Versandzone darf nur in temperaturgeführten Transportbehältern erfolgen.


Bestand im Ersatzteillager: was lagern Sie eigentlich?

Die in der Regel am einfachsten zu erfassenden Lagerkennzahlen ergeben sich aus der Anzahl der Artikel und den benutzten Stellplätzen. Diese lassen sich herunterbrechen nach

  • Lagerbereichen,
  • Größe und Gewicht,
  • Behälter-Typen,
  • Lagerungsbedingungen,
  • Chargen-Führung,
  • Brandgefährdung,
  • Gefahrstoff-Anforderungen,
  • FiFo-Anforderungen.

Die Aufzählung ist ganz sicher nicht abschließend.
Je nach Ziel-Szenario sind aus dem Bestand an Informationen durch intelligente Ableitung neue Kennzahlen anzunähern. Hierdurch kann der Aufwand für eine Lagerplanung deutlich steigen.


Materialbewegungen Ihrer Ersatzteile

Lagerplätze und Bereiche für Wareneingang und Warenausgang wollen verknüpft sein. Darum sind die Warenbewegungen in Kennzahlen auszudrücken. Wie viele Teile und wie viele Behälter werden pro Zeit in welchen Bereichen transportiert? Und welche Transporte übernimmt eine Fördertechnik? Was wird mit zum Beispiel Gabelstaplern bewältigt?
Je genauer Lagerkennzahlen hierüber Auskunft geben, desto präziser können Sie planen. Fragen Sie sich aber auch, ob Ihre Transportmethode heute wirklich zur Ware selbst passt. Wenn zum Beispiel Kleinteile im Rahmen der Kommissionierung auf Paletten transportiert werden, steht Netto zu Tara in einem unguten Verhältnis. Und das können Sie in Excel zwar wunderbar darstellen, Sinn machte es jedoch nicht.


„Unsere Kunden beschweren sich über unsere Lieferqualität“
Dann nutzen Sie doch einen Lager-Check in Ihrem Ersatzteillager, um dem Ärger ein Ende zu bereiten. Auch für Sie


Kennzahlen-Katalog für ein Ersatzteillager

Sie sehen hier ein Beispiel für einen umfassenden Kennzahlen-Katalog. Diesen können Sie natürlich auch für ein anderes Lager verwenden. Dabei ist nicht die Erhebung der Lagerkennzahlen wichtig, sondern deren Nutzung. So ist es verständlich, dass Sie Mitarbeitern vor allem die täglichen Kennzahlen zeigen. Denn diese sollen ja genau die taggenaue Auslieferung umsetzen.
Die Spalten t, w und m stehen für ein tägliches, wöchentliches und monatliches Reporting.

Kennzahlen im Warenausgang

Die Spalten t, w und m stehen für ein tägliches, wöchentliches und monatliches Reporting.

#KennzahltwmΣDefinition
1Lieferpositionen Express ausgeliefertXAnzahl der am Stichtag zur Abholung bereitgestellten lieferrelevanten Positionen zur Express-Belieferung
2Lieferpositionen <> Express ausgeliefertXAnzahl der am Stichtag zur Abholung bereitgestellten lieferrelevanten Positionen zur Auffüll-Belieferung
3Lieferpositionen ausgeliefertXX #1 + #2
4Lieferpositionen Eingang ExpressXAnzahl der am Stichtag vom ERP-System an das LVS übertragenen lieferrelevanten Positionen zur Express-Belieferung
5Lieferpositionen Eingang <> ExpressXAnzahl der am Stichtag vom ERP-System an das LVS übertragenen lieferrelevanten Positionen zur Auffüll-Belieferung
6Lieferpositionen EingangXXSumme #4 + #5
7Lieferungen Express eingegangenXAnzahl der am Stichtag vom ERP-System an das LVS übertragenen Lieferungen zur Express-Belieferung
8Lieferungen <> Express eingegangenXAnzahl der am Stichtag vom ERP-System an das LVS übertragenen Lieferungen zur Auffüll-Belieferung
9Unbearbeitet wartende LieferpositionenXUnbearbeitet wartende Lieferpositionen vom Vortag + #6 - #3
10Gewicht zur Auslieferung bereit gestelltXGewicht der am Stichtag zur Abholung bereitgestellten Colli (netto)
11Colli zur Auslieferung bereit gestelltXAnzahl der am Stichtag zur Abholung bereitgestellten Colli
12Schichtleistung FrühschichtXAnzahl der in der Frühschicht des Stichtags zur Abholung bereitgestellten lieferrelevanten Positionen
13Schichtleistung SpätschichtXAnzahl der in der Spätschicht des Stichtags zur Abholung bereitgestellten lieferrelevanten Positionen
14Schichtleistung NachtschichtXAnzahl der in der Nachtschicht des Stichtags zur Abholung bereitgestellten lieferrelevanten Positionen
15anteilige Schichtleistung FrühschichtXX#12 / #3
16anteilige Schichtleistung SpätschichtXX#13 / #3
17anteilige Schichtleistung NachtschichtXX#14 / #3
18Bestand ColliXAnzahl der Colli zu Ende der Spätschicht
19Verweildauer bereitgestellter und nicht abgeholter ColliXX(#18 am Ende des Stichtags) / (Summe #11 im Stichmonat)
20Gewicht bereitgestellter und nicht abgeholter ColliX
21Anzahl eingegangener Positionen pro Lieferung ExpressXX(Summe #4 im Stichmonat) / (Summe #7 im Stichmonat)
22Anzahl Positionen pro Lieferung <> ExpressXX(Summe #5 im Stichmonat) / (Summe #8 im Stichmonat)
23Anzahl Positionen pro LieferungXX(Summe #4 + #5 im Stichmonat) / (Summe #7 + #8 im Stichmonat)
24Anteil Express an allen LieferpositionenXX(Summe #5 im Stichmonat) / (Summe #6 im Stichmonat)
25Anzahl Colli / LieferungXXSumme #11 im Stichmonat / (Summe #7 +#8) im Stichmonat
26zur Auslieferung bereitgestellte Lieferpositionen + abgearbeitete WE-PositionenXX(#3 im Stichmonat + #31 im Stichmonat)

Kennzahlen im Wareneingang

Die Spalten t, w und m stehen für ein tägliches, wöchentliches und monatliches Reporting.

#KennzahltwmΣDefinition
31Abgearbeitete WE-PositionenXeingelagerte WE-Positionen am Arbeitstag
32Abgeschlossene Retouren-PositionenXeingelagerte Retouren-Positionen am Arbeitstag
33Mittlere Durchlaufzeit auf PositionsebeneXX#35 / (Mittelwert #31 des Vormonats auf Tagesbasis)
34im WE zu bearbeitende PositionenXam Stichtag eingegangene WE-Avisen
35im WE unbearbeitet liegen gebliebene PositionenXAnzahl unbearbeiteter WE-Avisen am Ende der Spätschicht
36Anzahl der taggleich abgeschlossene WE-PositionenXAnzahl der unbearbeiteten WE-Avisen, für die gilt:
Abarbeitungsdatum = Erstellungsdatum
37Anzahl der am Tag +1 abgeschlossenen WE-PositionenXAnzahl der unbearbeiteten WE-Avisen, für die gilt:
(Abarbeitungsdatum - Erstellungsdatum = 1) oder (heute - Erstellungsdatum = 1)
38Anzahl der am Tag +2 abgeschlossenen WE-PositionenXAnzahl der unbearbeiteten WE-Avisen, für die gilt:
(Abarbeitungsdatum - Erstellungsdatum = 2) oder (heute - Erstellungsdatum = 2)
39Anteil der taggleich abgeschlossene WE-PositionenXX#36 / #34
40Anteil der am Tag +1 abgeschlossenen WE-PositionenXX(Summe #37) / (Summe #34) im Stichmonat
41Anteil der am Tag +2 abgeschlossenen WE-PositionenXX(Summe #38) / (Summe #34) im Stichmonat
42Anteil der am Tag +3 nicht abgeschlossenen WE-PositionenXX100% - Summe #39 - Summe #40 - Summe #41
43Anzahl der am Tag +3 nicht abgeschlossenen WE-PositionenXAnzahl der unbearbeiteten WE-Avisen, für die gilt:
(Abarbeitungsdatum - Erstellungsdatum >= 3) oder (heute - Erstellungsdatum >= 3)
44Alter der ältesten nicht zugebuchten WareneingangspositionXTagesdatum - (Erstellungsdtum der ältesten WE-Avise)

Kosten-Kennzahlen

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#KennzahltwmΣDefinition
58Lagerkosten / WE+WA-PositionXX#65 im Stichmonat / #26 im Stichmonat
59WE+WA-Positionen / MitarbeiterstundeXX#65 im Stichmonat / #78 im Stichmonat
60COGIXSumme der COGI der Kostenstelle(n) des Lagers
61COGI je MitarbeiterstundeXX#60 / #78
62VerpackungskostenXSumme der Kosten aus Kostenart Verpackung und ggf. Verpackungs-Dienstleistung gebucht auf die Kostenstelle(n) des Lagers
63Verpackungskosten je WA-PositionXX#62 / #3
64BAB-KostenXSumme der Kosten der Kostenstelle(n) des Lagers im Stichmonat
65LagerkostenX#64 - Kostenarten aus Bemerkungsspalte

Personal-Kennzahlen

Die Spalten t, w und m stehen für ein tägliches, wöchentliches und monatliches Reporting.

#KennzahltwmΣDefinition
70FTEXZahl Mitarbeiter der Kostenstelle(n) des Lagers zuzüglich der bei Dienstleistern für originäre Lageraufgaben exklusiv beschäftigten Mitarbeiter
71KrankenstandXDefinition aus HR (Zahl wird unverändert übernommen)
72ResturlaubXSumme der am Ende des Stichmonats den Mitarbeitern des Lagers noch zustehenden Urlaubstage
73GleitzeitkontoXSumme der Stunden am Ende des Stichmonats, die den Mitarbeitern des Lagers auf ihr Gleitzeitkonto angerechnet wurden
74VorholzeitkontoXSumme der Stunden am Ende des Stichmonats, die den Mitarbeitern des Lagers auf ihr Vorholzeitekonto angerechnet wurden
75LangzeitkontoXSumme der Stunden am Ende des Stichmonats, die den Mitarbeitern des Lagers auf ihr Langzeitkonto angerechnet wurden
76VorsorgekontoXSumme der Stunden am Ende des Stichmonats, die den Mitarbeitern des Lagers auf ihr Vorsorgekonto angerechnet wurden
77Meldepflichtige ArbeitsunfälleXSumme der Arbeitsunfälle im Stichmonat, die der Meldepflicht unterliegen
78AnwesenheitsstundenXSumme der Stunden im Stichmonat, die den Mitarbeitern des Lagers als anwesend angerechnet wurden

Qualitäts-Kennzahlen

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#KennzahltwmΣDefinition
48TagfertigkeitXX(#4 - #49) / #4
49Anzahl unpünktlich bereitgestellter Lieferpositionen ExpressXAnzahl der Express-Lieferpositionen, die vor Bestell-Annahmeschluss empfangen wurden, und nicht taggleich vor der letzten Abholung zur Auslieferung bereitgestellt wurden
50Durchlaufzeit für Lieferpositionen <> ExpressXX#9 / #3
51Anzahl unpünktlich abgeholter LieferpositionenXAnzahl der Express-Lieferpositionen, die taggleich vor der letzten Abholung zur Auslieferung bereitgestellt, aber nicht abgeholt wurden
52Logistische Fehler (absolut)XAnzahl der Kundenreklamationen, die auf Fehler im Lager zurückzuführen sind
53Logistische QualitätXX#52 / #3

Kennzahlen zum Lager-Füllgrad

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#KennzahltwmΣDefinition
83gefüllte Stellplätze AKLXAnzahl der genutzten Stellplätze des AKL am Ende des Stichmonats
84gefüllte Stellplätze SchmalgangXAnzahl der genutzten Stellplätze des Schmalgangs am Ende des Stichmonats
85gefüllte Stellplätze manuelle ZoneXAnzahl der genutzten Stellplätze der manuellen Zone am Ende des Stichmonats
86gefüllte Stellplätze SonderlagerXAnzahl der genutzten Stellplätze des Sonderlagers am Ende des Stichmonats
87Füllgrad AKLXX#83 / Anzahl der verfügbaren Stellplätze
88Füllgrad SchmalgangXX#84 / Anzahl der verfügbaren Stellplätze
89Füllgrad manuelle ZoneXX#85 / Anzahl der verfügbaren Stellplätze
90Füllgrad SonderlagerXX#86 / Anzahl der verfügbaren Stellplätze

Kennzahlen zu sonstigen Leistungen

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#KennzahltwmΣDefinition
95Anzahl Positionen Q-PrüfungXAnzahl der im Stichmonat durch die Q-Prüfung geprüften Wareneingangspositionen
96PrüfquoteXX
97Anzahl noch Q zu prüfenden PositionenXAnzahl der noch durch die Q-Prüfung zu prüfenden Wareneingangspositionen
98Anzahl gesperrte Artikel im BestandXAnzahl gesperrte Artikel im Bestand am Ende des Stichmonats
99Anzahl abgearbeitete Aufträge KitsXAnzahl abgearbeitete Aufträge Kits im Stichmonat
100Anzahl Positionen der abgearbeiteten Aufträge KitXAnzahl Positionen abgearbeiteter Aufträge Kits im Stichmonat
101Anzahl offener Aufträge KitXAnzahl abgearbeitete Aufträge Kits am Ende des Stichmonats
102Anzahl offener Positionen Aufträge KitXAnzahl Positionen abgearbeiteter Aufträge Kits am Ende des Stichmonats
103Anzahl abgearbeitete Aufträge Kette und SchlauchXAnzahl abgearbeitete Aufträge Kette und Schlauch im Stichmonat
104Anzahl abgearbeitete Positionen Kette und SchlauchXAnzahl Positionen abgearbeiteter Aufträge Kette und Schlauch im Stichmonat
105Anzahl offener Aufträge Kette und SchlauchXAnzahl abgearbeitete Aufträge Kette und Schlauch am Ende der Spätschicht
106Anzahl offener Positionen Kette und SchlauchXAnzahl Positionen abgearbeiteter Aufträge Kette und Schlauch am Ende der Spätschicht

sonstige Lager-Kennzahlen

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#KennzahltwmΣDefinition
111Abarbeitung InventurX
112Anzahl Artikel im BestandXAnzahl bestandsgeführter Artikel am Ende des Stichmonats
113Anzahl benutzter LHMXAnzahl gefüllter LHM am Ende des Stichmonats
114Anlagen-Verfügbarkeit automatische AnlageX100% - (Summe #118 im Stichmonat / #117)
115EDV-AusfallzeitXSumme der Stunden im Stichmonat, in denen die Arbeit im Lager durch Ausfall von ERP und/oder LVS und/oder Materialflussrechner behindert wurde
116EDV-VerfügbarkeitXX100% - (Summe #115 im Stichmonat / #117)
117Reguläre ArbeitszeitXXSumme der Stunden bei regulärer Öffnung im Stichmonat
118Anlagen-AusfallzeitXSumme der Stunden im Stichmonat, in denen die Arbeit im Lager durch Ausfall der automatischen Fördertechnik behindert wurde

Sie können die Kennzahlen-Übersicht
kostenlos als eBook herunterladen:


Tagesablauf in Ihrem Ersatzteillager: wie sieht er konkret aus?

Die in Lagerkennzahlen zu erfassenden Informationen für einen Ausbau umfassen auch das Geschehen im Laufe eines Tages. Typische Fragestellungen sind

  • wie viele Schichten werden gefahren?
  • an wie viel Tagen in der Woche?
  • welche zeitlichen Anforderungen ergeben sich aus dem Bestell-Verhalten der Kunden?
  • wie lange ist ggf. in Wareneingang und/oder Warenausgang zu puffern?
  • welche Durchlaufgeschwindigkeiten müssen gewährleistet werden?
  • welche Termin-Restriktionen sind für die Ablieferung der Ware vorhanden?

Diese Anforderungen bestimmen eine Auslegung auf Spitzenlast im Lagerbetrieb. Schließlich ist es ein Unterschied, ob 1.000 Positionen in 2 Stunden oder 2 Schichten zu picken sind. Wo im manuellen Betrieb zusätzliche Mitarbeiter mehr oder weniger schnell umgeschichtet werden können, kommt eine Mechanisierung oder Automatisierung womöglich an die Grenzen der Auslegung.


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Kosten Ihres Lagerbetriebs?

Die Kosten für den Betrieb eines Lagers definieren sich zu weit über 50% aus Personalkosten. Darum steht am Anfang jeder Kosten-Betrachtung die Personal-Stärke. Begleitende Prozessschritte gehören im Einzelfall hinzu, wie

Je nach Ziel der Planung sind nicht nur die Leistungen zu erfassen, sondern eben auch die Mitarbeiter.

Im Kern des Lagerbetriebs finden sich allerdings die klassischen Prozessschritte, wie

Das alles ist nicht ohne Aufwand. Wenn Sie es allerdings schaffen, diese Prozessschritte zu bewerten, haben Sie sich eine solide Basis geschaffen. Damit können Sie Investitionen bewerten.

Ansonsten finden sich in der Kostenbetrachtung natürlich auch die anderen Elemente. Kosten für die Liegenschaft (Gebäude, Fahrwege, Sicherung) sollten bekannt sein. Dazu kommen die Kosten für den Betrieb, die Wartung und die Abschreibung auf Anlagen. Ein eigenständiger BAB für das Lager sollte diese Lagerkennzahlen einfach verfügbar machen.


Wie kommen Sie vom Ist zum Plan?

Eine Fülle an Lagerkennzahlen zu haben, ist das eine. Für eine Lagerplanung oder auch ein Outsourcing sind diese allerdings hochzurechnen. Ohne schriftlich fixierten Annahmen wird dies nicht gehen. Können Sie ableiten, wie sich Ihre Lagerkennzahlen in der Vergangenheit verändert haben? Alte Bestandslisten sind immer eine gute Grundlage. Besser ist allerdings eine Kultur der tagtäglich benutzten Kennzahlen. Hierzu gehört insbesondere durch ein Lager-Dashboard.
Sauber aufgebaute Modell-Rechnungen erlauben es, mehrere Szenarien alternativ abzuschätzen. Dass allein das Thema "Mehr Lagern" beachtliche Komplexität erlangen kann, ist im Beitrag "Bestandsentwicklung planen" aufgezeigt. Mehr Lagern kann zusätzlich bedeuten, dass die Kommissionierwege länger werden. In diesem Fall ist nicht nur die Zahl der Stellplätze betroffen, sondern es steigen auch die Personalkosten.

Welche Reserven sind erforderlich?

Ihre Planung bedarf eines zeitlichen Horizonts. Brauchen Sie noch einmal 2 Jahre, vor einem großen Umzug? Oder geht es um 10 Jahre, um einen Standort zu sichern?
Damit birgt eine solche Hochrechnung Risiken. Schon der Zeitraum vom Start Ihrer Planung bis zur Umsetzung wird nicht ohne unvorhergesehene Ereignisse ablaufen. Deshalb sind Puffer unerlässlich. Schließlich wollen Sie das Ersatzteillager als Kern Ihrer Ersatzteillogistik nicht alle Jahre wieder neu planen.

Selbstverständlich führt die Umsetzung einer Hochrechnung mit Puffer zu ungenutzten Ressourcen unmittelbar nach der Umsetzung. Mitarbeiter ohne Bedarf einzustellen verbietet sich ohnehin. Zusätzliche Stapler lassen sich jederzeit bei Bedarf beschaffen. Ob z.B. alle Regale vollständig aus der Planung beschafft und aufgestellt werden, ist im Einzelfall zu prüfen.


Ein Management-Consultant mit Erfahrung bei der Einführung von Lagerkennzahlen reduziert Ihren Aufwand für ein Projekt. Einmal gefundene Quellen für kpi (key performance indicators) erlauben in mittelgroßen Organisationen die Delegation der Datensammlung und -aufbereitung an Mitarbeiter. In größeren Lagerbetrieben vereinfachen Business Warehouses diese Aufgabe durch Automatisierung.
Wenn es um Ausbau-Planungen geht, können Fehlplanungen schnell unangenehme finanzielle Auswirkungen haben. Mit dem richtigen Partner bewegen Sie sich auf solidem Grund.


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Sie können diesen Artikel zu Lagerkennzahlen für Ersatzteilläger kostenlos als pdf herunterladen:

Lagerkennzahlen untermauern Ihr Ausbau-Konzept

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Denn als erfahrener Managementberater kann ich Sie bei der Einführung von Kennzahlen-Systemen und deren Optimierung unterstützen. Dabei bin ich nicht nur in Hessen und Rheinland-Pfalz unterwegs. Denn Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen sowie Hamburg gehören ebenso zu meinem Gebiet. Darüber hinaus berate ich natürlich sowohl Kunden in der Schweiz, wie in Österreich.

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Diplom-Ingenieur

Andreas E. Noll

Am Hang 12
61476 Kronberg

"Nutze Deine Zeit, sie kommt nie wieder"-Ivan Blatter


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