Behälterverwaltung reduziert Palettenschwund, Andreas Noll Managementberatung no-stop.de

Behälterverwaltung: Palettenschwund vermeiden

Behälterverwaltung: Palettenschwund vermeiden

19. März 2018
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Behälterverwaltung international einführen

Bei der Linde AG wurde ich als Berater gebeten, das Projektmanagement für die Einführung einer webbasierten Behälterverwaltung für mehrere Gabelstapler produzierenden Werke von STILL und Linde zu übernehmen. Dass ein solches Logistik-Projekt mehr sein würde, als nur die bloße Implementierung der Boxlog-Software von Cargosoft, war schnell klar. Schließlich ging es um die Übertragbarkeit der initialen Anwendung auf mehrere Standorte unterschiedlicher Marken in mehreren Ländern. So sollte schon der Austausch von Behältern zwischen den Werken, jedes mit einer eigenen Bezeichnung für den selber Behälter, zu einer hart zu knackenden Nuß werden. Und natürlich sollte der Palettenschwund minimiert werden.


Teile dieser Erfahrungen sind in dem Vortrag berichtet.

BoxLog durchlief bei der Linde AG zunächst eine Testphase, und zwar parallel zum bereits genutzten Standardsystem. In dieser Zeit wurde die komplett internetbasierte Plattform exakt an die spezifischen Anforderungen der Linde AG angepasst. Die Übernahme konnte danach ohne lokale Installation erfolgen, denn Internetzugang und -browser waren die einzigen Voraussetzungen. Entsprechend gering fiel auch der Schulungsaufwand aus.
Alle Lademittel – sowohl Pool-Ladehilfsmittel (Gitterboxen, Europaletten) als auch KLT und Sonderbehälter – werden zunächst im Stammdatenbestand erfasst und können nun mit Hilfe des kontenbasierenden Buchungssystems in Echtzeit verfolgt, verwaltet und disponiert werden. Über ein visuelles Ampelsystem mit den Symbolfarben Rot, Gelb und Grün sind die Sytemstatus zudem schnell und intuitiv erfassbar. Weil externe Partner direkt in das System eingebunden wurden, hat nicht nur die Linde AG selbst Zugriff auf die Datenbestände, sondern auch im Verbund angeschlossene Werke, (Ersatzteil-)Läger, Spediteure und Lieferanten.
Die damit gewonnene standortunabhängige Transparenz über Bestände, Bewegungen und den Lademittelbedarf entlang der gesamten Lieferkette bildet die Grundlage für eine effiziente Nutzung und Disposition der Behälter. Alle am Lademittelkreislauf der Linde AG Beteiligten können gemäß einer individuellen Benutzerhierarchie sicher eigene Behälterein- und -ausgänge buchen, Dokumente drucken sowie Bestände verfolgen. Damit ist eine hohe Akzeptanz bei den Lieferanten garantiert.
Den innerbetrieblichen Umlauf von Behälterscheinen mit zentraler Buchung konnte die Linde AG fast komplett abschaffen. Stattdessen ist jetzt ein sofortiger Dokumentendruck bei Warenein- und -ausgang möglich, Druckbelege können schnell und einfach reproduziert werden.
Insbesondere der Einsatz unterschiedlicher Programme bei den Linde-Töchter Still (Hamburg) und OM Pimespo (Italien) an das einheitliche, mehrsprachige System führte unmittelbar zu Synergieeffekten bei der Logistik und der Beschaffung.


Der Nutzen für den Kunden

Mit BoxLog konnte Linde den Aufwand für die Lademittelverwaltung erheblich reduzieren. Wichtiger noch: Es wurden die Voraussetzungen für eine optimale Mehrwegbehälternutzung geschaffen – und damit für Einsparungen in der Supply Chain:

  • Sinkender Behälterbedarf durch Transparenz über Bestand und Bewegungen
  • Bedarfsgerechte Belieferung durch Bestellfunktion für Lieferanten
  • Stets aktuelle Informationen für effiziente Disposition
  • Kein Aufwand für Umpacken im Wareneingang und dadurch weniger Beschädigungen bei den Komponenten
  • Reduzierte Kosten für Einmalverpackung und Entsorgung
  • Vermeidung von Fehllieferungen
  • Signifikante Verringerung der Lademittelverluste
  • Geringere Lagerhaltungskosten
  • Anbindung von Kunden und Partnern (durch Mehrsprachigkeit des Systems auch ausländischer Unternehmen)
  • Benutzerfreundliche Gestaltung der Masken und Dokumente im Corporate Design der Linde AG

PDF-Download

Sie können die Projektbeschreibung zur webbasierten Behälterverwaltung kostenlos als pdf herunterladen


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About Andreas E. Noll

Beratung in Ersatzteillogistik und Ersatzteilmarketing Langjährige operative und Führungs-Erfahrung. Diplom-Ingenieur Maschinenbau (Universität Dortmund)
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