Prozesse des Ersatzteilmanagements

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Prozesse des Ersatzteilmanagements

Buzzword „Digitalisierung“: was tun im After Sales?

24. November 2018
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Digital nur der Digitalisierung wegen?

Kein Kongress, kein Webinar, ohne, dass von Digitalisierung und Disruption die Rede wäre. Und natürlich 4.0 in verschiedensten Variationen. Doch schon im Interesse der Erhaltung der Cash Cow kann es im After Sales keine plötzlichen Kehrtwenden geben. Schließlich stellt niemand die vorhandene Maschinenpopulation von heute auf morgen auf Digital um. Oder ändert das gesamte Geschäftsmodell. Von der Anbindung vorhandener Sensoren an das Internet und der Auswertung per Künstlicher Intelligenz (KI) ganz zu schweigen.
Nachdem die Verfügbarkeit "junger Wilder" und Anwendungsprogrammierer schon vor dem Hype schlecht war, gilt das Heute erst recht. Trotzdem eröffnet gerade der unvoreingenommene Blick von außen neue Perspektiven. Darum macht in Zeiten superschnellen Wandels ein grundsätzliches Hinterfragen vorhandener Geschäftsmodelle Sinn. Denn Digitalisierung bedeutet, dass

  • alle Informationen (Google)
  • überall (Handy)
  • einfachst verarbeitbar (App)

vorhanden sind.
Und spätestens jetzt stellen Sie sich die Frage, ob Ihre Kunden, Endanwender, Service-Techniker auch mit Ihren Daten elegant umgehen können oder dürfen.

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Controlling Kennzahlen des Ersatzteilmanagements

12. November 2018
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Veranstaltung des Bundesverbandes Einkauf, Materialwirtschaft und Logistik

Am 27. Februar 2019 veranstaltet der BME sein 4. Forum "Einkauf von Ersatzteilen und Ersatzteilmanagement". Am 28. Februar leite ich den angeschlossenen Workshop zu Controlling Kennzahlen im Ersatzteilmanagement. Ein ganzer Tag gefüllt mit KPI.
Tags zuvor findet unter meiner Leitung außerdem ein Round Table zu Stammdaten in der Instandhaltung statt. Ich werde den Fokus darauf lenken, wie Instandhalter das Maximum aus den (wenigen) Informationen von OEMs herausholen können. Hierzu stehen 45 Minuten in offener Diskussion zur Verfügung.
Der Kongress ist nicht nur prall gefüllt mit Vorträgen und 2 Workshops, auch die Besichtigung des Liebherr Logistikzentrums im Oberopfingen stehen auf dem Programm.

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Bestandsoptimierung von Ersatzteilen: „Keine Zeit“. Dafür?

26. Oktober 2018
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Mit den richtigen Methoden Ersatzteilbestand optimieren und Verfügbarkeit steuern

Die Disposition für Serienteile schaut nach vorn. Bedarfe aus der Produktionsplanung und ggf. der Absatzplanung sind sichtbar. Das allerdings gilt für Ersatzteile nur in den seltensten Fällen. Die vielgepriesene Predictive Maintenance wird wohl in weiten Teilen des Maschinenbaus Zukunftsmusik bleiben. So kommt es, dass Ersatzteile aus der Heute-Sicht nicht selten über Meldebestand disponiert werden. Fragt man den Disponenten, wie es denn um die Wiederbeschaffungszeit steht, zuckt er mit den Schultern. "Keine Zeit". Und das, obwohl Bestandsoptimierung tagtägliche Pflicht ist. Dabei gibt es für die Disposition Alternativen, die weit weniger pflegeaufwändig sind als der Meldebestand.

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Logistikkette für Ersatzteile auf den Brexit vorbereiten

16. September 2018
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Wie viel Vorbereitung braucht Ihre Logistikkette für den Brexit?

Mit dem Brexit wird die Logistikkette für Ihre Ersatzteile anders. Stand heute (16.09.2018) ist unklar, was tatsächlich passieren wird. Vermutlich werden ähnliche Regeln gelten, wie für die Europäische Freihandelsassoziation (englisch European Free Trade Association, EFTA). Und wie Richtung EFTA wird der Warenverkehr mindestens durch Zoll- und Steuer-Regelungen erschwert.
Im Moment wirkt es so, wie bei der Einführung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Denn obwohl es einen mehrjährigen Vorlauf gibt, starten die Aktivitäten scheinbar erst unmittelbar vor Inkrafttreten. Dabei dürfte es jetzt schon zu spät sein, die Logistikkette umzustellen von Kofferraum-Belieferung aus Deutschland auf ein neues Ersatzteillager in Großbritannien. Solche Überlegungen werden zusägtzlich dadurch konterkariert, dass es in UK kaum freie Lagerflächen gibt, das Vereinigte Königreich quasi ein "under-warehoused country".
Aus Sicht der verkleinerten EU wird die Logistikkette für Ersatzteile mindestens tangiert für

  • britische Lieferanten, die an EU-europäische Ersatzteilläger liefern,
  • Ersatzteilgeschäft aus der EU an britische Unternehmen, Händler und Niederlassungen,
  • britische Firmen, die Ersatzeile an europäische Instandhalter verkaufen.

Gerade der letzte Fall hat wegen des freien Warenverkehrs innerhalb der EU Konsequenzen. Bedurfte es bisher keiner besonderen Regelung, so handelt es sich zukünftig um einen Import. Aber nicht jedes Unternehmen kann oder will Import-Formalitäten für Ersatzteile durchführen. Und es wird etliche britische Firmen geben, die ohne EU-Repräsentanz (EORI) dastehen.

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Life Cycle Management von Ersatzteilen: nach EOP

26. August 2018
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Bei EOP geht der Ersatzteil-Lebenszyklus erst richtig los

Nicht nur diese Überschrift liest sich schlecht. Auch alle Aktivitäten rund um das Ende der Serienproduktion (EOP = End of Production) sind kompliziert. Dabei birgt das Life Cycle Management in dieser Phase die maximalen Risiken für das Ersatzteilgeschäft. Oft sind es hunderte an Ersatzteilen, die nicht mehr auf dem bis dahin üblichen Weg zu beschaffen sind. Doch es bleibt nicht bei der Umstellung der Beschaffungsstammdaten. Manche Ersatzteile können ab diesem Punkt weder fremdbeschafft noch in der eigenen Fertigung hergestellt werden. Dieser Fall tritt vor allem dann auf, wenn Vorrichtungen und Werkzeuge für die neue Serienproduktion abgeändert werden müssen.


Erste Frage:

Muss ich wirklich die Ersatzteilversorgung auch nach der Serie sicherstellen?

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7 Ansätze für ein C-Teile Management

21. Juni 2018
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C-Teile Management in der Ersatzteillogistik

Sie kennen das? Ihre Konstruktion ist äußerst kreativ, wenn es darum geht, den Normteile-Katalog Ihres Schrauben-Großhändlers abzubilden. Und nicht nur die. Auch die zugekauften Baugruppen stecken voller Schrauben, Scheiben, Muttern. Die Produktion nennt es C-Teile Management, wenn Lieferanten Bestände autonom wieder auffüllen. Oder per (elektronischem) Kanban immer genug Vorrat an Lager hat. Das klappt und ist für beide Seiten lukrativ, weil die Verbräuche hoch genug sind.
Das gilt allerdings für das weit überwiegende Gros der Ersatzteil-Organisationen nicht. Norm- und Kleinteile sind geprägt von kleinen und kleinsten Verbräuchen. Die sind zudem sporadisch. Damit scheitern (fast) alle Überlegungen zur Versorgung per Kanban, Vendor Managed Inventory (VMI) schon im Ansatz.

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Retourenmanagement: ungeliebt, jedoch unerlässlich

15. April 2018
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Jede Retoure schlank abwickeln

Gerade in der Service-Logistik mit angebundenen Technikern kämpft die Ersatzteillogistik mit einem hohen Anteil an Retouren. Insofern unterscheidet sie sich nicht vom modernen e-Business. JDamit verlangt jede Retoure gerade wegen dieses hohen Aufkommens nach schlanken Prozessen. Denn bei Retourenquoten von über 10% verbieten sich schwache Prozesse von selbst.

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Behälterverwaltung: Palettenschwund vermeiden

19. März 2018
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Behälterverwaltung international einführen

Bei der Linde AG wurde ich als Berater gebeten, das Projektmanagement für die Einführung einer webbasierten Behälterverwaltung für mehrere Gabelstapler produzierenden Werke von STILL und Linde zu übernehmen. Dass ein solches Logistik-Projekt mehr sein würde, als nur die bloße Implementierung der Boxlog-Software von Cargosoft, war schnell klar. Schließlich ging es um die Übertragbarkeit der initialen Anwendung auf mehrere Standorte unterschiedlicher Marken in mehreren Ländern. So sollte schon der Austausch von Behältern zwischen den Werken, jedes mit einer eigenen Bezeichnung für den selber Behälter, zu einer hart zu knackenden Nuß werden. Und natürlich sollte der Palettenschwund minimiert werden.

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