Stammdaten von Ersatzteilen

Stammdaten

Stammdaten von Ersatzteilen

Lieferbereitschaft auch bei Mini-Bedarfen sicherstellen

18. April 2019
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Oft steht die Ersatzteil-Disposition vor einer vermeintlich unlösbaren Aufgabe: die Lieferbereitschaft trotz kleinster Kundenbedarfe zu sichern. Doch auch ohne Glaskugel gibt es durchaus praktikable Ansätze für die Bestandsoptimierung.

Auch bei nur einem Bedarf pro Jahr Lieferbereitschaft erzielen?

Das Ersatzteilmanagement ist gekennzeichnet von sporadischen Bedarfen. Diese vorherzusagen birgt infolgedessen beachtliche Risiken. Denn ob sich tatsächlich nachgefragt werden, ist mehr als fraglich. Das gilt erst recht bei Bedarfen, die in den vergangenen 12 Monaten nur ein einziges Mal existierten.
Doch die Daten, die eine Risiko-Abschätzung erlauben, sind vorhanden. Daher macht es durchaus Sinn, sie zu nutzen. Das muss auch nicht mit jedem Dispolauf passieren.

Im Bild unten sehen Sie typische Nachfrage-Kurven von Ersatzteilen bei Maschinenbauern. Dargestellt ist der Anteil aller verkauften Ersatzteile, die

  • in nur einem,
  • mindestens in zwei,
  • in drei Monaten
  • usw.

Sie interessieren sich für Bestandsoptimierung im Ersatzteilgeschäft?
Weitere Beiträge können Sie ganz einfach in der Seitenleiste suchen. Individuell mit Ihren eigenen Suchbegriffe oder zum Beispiel über die Stichwort-Suche "Disposition".

abgesetzt wurden. Allerdings handelt es sich um eine Mischung aus Nachfragen und tatsächlicher Verfügbarkeit. Denn hier sehen Sie die Verbrauchs-Bewegungen. Besonders kritisch, und daher rot eingerahmt, sind die einmaligen Ersatzteil-Verbräuche.

Je nach Unternehmen verkaufen sich zwischen 25 und 60 Prozent aller Ersatz- und Serviceteile nur ein einziges Mal. So wird verständlich, warum Ersatzteilläger meist einen hohen Anteil an Lagerleichen beherbergen. Damit geht oft eine beachtliche Wertberichtigung einher.


Welche Auswirkungen haben Einmal-Bedarfe auf die Lieferbereitschaft?

Auch wenn Kleinst-Bedarfe bei den Artikelnummern dominieren, ist deren Anteil an den Bedarfen deutlich weniger prägnant. Einmal-Bedarfe treten schließlich nur einmal auf.

Im Bild sehen Sie den Anteil der Auftragspositionen je nach Gängigkeit (Auszug aus einem Projekt). Alle Ersatzteile, die nur einmal bestellt wurden, machen "nur" 7,5% aller Positionen aus. Sind alle diese Artikel nicht verfügbar fällt damit Ihre Lieferbereitschaft auf 92,5%. Vorausgesetzt, alle anderen Artikel sind immer in ausreichender Menge an Lager.
Wenn Sie jetzt noch die Artikel hinzuziehen, die in den letzten 12 Monaten nur 2 mal verkauft wurden, fällt die Verfügbarkeit auf unter 85%. Lieferbereitschaft und Verfügbarkeit werden hier synonym verwendet.
Das ist natürlich eine sehr theoretische Betrachtung. Denn einerseits liegen in Ihrem Ersatzteillager jede Menge ungängiger Teile. Ihr Controller weiß ein Lied davon zu singen, dass immer wieder Wertberichtigungen darauf anstehen. Für Ihre Verfügbarkeit sind diese Lagerleichen allerdings unerlässlich.

Andererseits schlägt die Statistik auch bei den mäßig gängigen Ersatz- und Serviceteilen immer wieder zu. Dann reicht Ihr Ersatzteil-Bestand nicht für die gebündelt auftretenden Bedarfe. Und kratzt an Ihrer Lieferbereitschaft.


Durch Klassifizierung Dispo-Regelwerke ermöglichen

Gehen wir zunächst einen Schritt zurück. Statt die Ersatzteil-Disposition immer wieder situativ zu betrachten nutzen wir eine spezielle Klassifizierung. Durch deren Anwendung und natürlich die Speicherung im ERP-System, können Sie sehr spezifisch Verfahren definieren. Das gilt auch für auch für wenig gängige Ersatzteile. Wir konzentrieren uns auf die Klasse "U", siehe Bild unten.

„Wo soll ich anfangen, wo doch so viel nicht stimmt?“
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  • einen Status Quo gemeinsam zu erarbeiten,
  • Ihre Mitarbeiter für das Stammdaten-Management zu sensibilisieren,
  • erste Handlungsempfehlungen zu erhalten

Der erste unverbindliche Schritt dazu ist Ihre Kontaktaufnahme

Dass es neben der Gängigkeit auch um weitere Einteilungen in Klassen geht, sei hier nur am Rande angemerkt. Denn letztlich steht der Wert eines einzelnen Teils für einen großen Einflussfaktor beim Bestand. Die außerdem immer wieder ins Feld geführte "Kritikalität" entzieht sich einer automatisierten Klassifizierung. Damit sind wir bei der eher manuellen Klassifikation. Das unterscheidet sie infolgedessen von Gängigkeit und Wert.
Deren Klassifizierung können Sie nämlich regelmäßig ohne Zutun durch Ihr ERP-System erledigen lassen. Dadurch heben sich solche Felder von dem ansonsten oft nur mäßig gut gepflegten Content ab. Und entlasten Ihre Materialwirtschaft.
Durch einfache Listung können Sie sich auf Ihre kritischen Kandidaten konzentrieren. Je nach Seriengröße Ihrer Primärprodukte können Sie natürlich auch Slow Mover in Ihre Betrachtungen einbeziehen.


Für Ersatzteile mit singulärem Bedarf langfristig denken

Wir haben uns bei der Auswahl der Artikel schon stark eingeschränkt. Dabei umfasst die Klasse rückblickend nur 12 Monate. Gerade für die nur vereinzelt nachgefragten Ersatzteile geht es im nächsten Schritt um die Fokussierung. Artikel mit Bestand können Sie ausblenden. Sie werden jede Menge davon haben. Das mag an einer Allzeit-Bevorratung nach EOP liegen, oder an Dispofehlern. Oder auch an stark rückläufigen Bedarfen.
Jetzt geht es allerdings nur noch um die Steigerung der Lieferbereitschaft. Und damit um Bestandsaufbau.
Bei der Abwägung Bestand oder nicht geht es konkret um die Risiken

  • reduzierte Lieferbereitschaft,

versus

  • Wertberichtigung und anschließende Verschrottung.

„Ich weiss im Ersatzteillager nicht mehr, wohin mit den Lagerleichen“
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  • Schwachstellen zu identifizieren,
  • einen Vergleich mit Best-in-Class Lägern zu erhalten,
  • die Machbarkeit erster Verbesserungsprojekte zu erörtern

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Bei outgesourcten Lägern kommen dann noch regelmäßige Kosten für die Lagerung hinzu. Gerade bei niedrigwertigen Ersatzteilen fressen die Lagerhaltungskosten dann schnell den Wert der Teile auf.

Wie war der Absatz jenseits der üblichen 12 Monate?

In einem ersten Schritt können Sie 24 Monate betrachten. Allerdings nicht als Block, sondern 2 x 12 Monate. Wenn Sie dann, wie unten gezeigt, die Klassen der jeweiligen Perioden in einer Matrix betrachten, erhalten Sie einen ersten Eindruck. Wie beständig stellen sich die Klassen über einen so langen Zeitraum dar?

Rot umrahmt ist der letzte 12-Monats-Zeitraum festgehalten. 485 einmal verkaufte Teilen sind auch im vorherigen Zeitraum verkauft worden. Allerdings sind 763 Ersatzteile des Vorvorjahres (2016) ohne Verbrauch im Vorjahr (2017). So viel zum Thema Risiko und Chance.

Im Bild unten sehen Sie, dass rückblickend nicht nur für 2 x 12 Monate klassifiziert wurde. Wir betrachten nur noch Ersatzteile ohne Bestand. Und gehen von da aus noch einmal 5 Jahre in die Vergangenheit. Eine solche Liste lässt sich ohne übermäßigen Aufwand erzeugen.
Jetzt wird das Bild klarer. Offensichtlich fragen Ihre Kunden bestimmte Teile langfristig gesehen regelmäßig ab. Solche Materialien habe ich hier grau unterlegt. Das kann zum Beispiel auch eine jährliche Wartung sein. Je nach Wert dieser Teile können Sie hier durch minimale Bevorratung die Lieferfähigkeit hochfahren.

Welcher Trend ist für die betroffene Baureihe sichtbar?

Es durchaus sein, dass die Lieferfähigkeit in Ihrem Ersatzteil-Geschäft eine extrem große Rolle spielt. Dann können Sie noch einen Schritt weitergehen. Gerade bei Varianten-Fertigern lohnt die Summierung aller Bedarfe auf Maschinentypen oder Baureihen. Das setzt allerdings voraus, dass Sie den Zusammenhang zwischen Maschine und Bauteil hestellen können. Die dabei gängige Methode ist die Abbildung des Ersatzteilbuchs als Stückliste im ERP-System. Durch ein solches Vorgehen sichern Sie zudem die Konsistenz Ihrer Daten, wenn die Pflege nur an einer Stelle stattfindet.
Wenn Sie, wie unten sichtbar, alle Verbräuche je Maschinentyp oder Baureihe langfristig zusammenführen, machen Sie Trends sichtbar. So gibt es Baureihen, die offensichtlich auf dem absteigenden Ast sind. Hier noch eine Bevorratung vorzunehmen steigert die Risiken der Verschrottung. Im Bild sind solche Baureihen grau unterlegt.
Das alles können Sie sich ersparen, wenn Sie tatsächlich den Teile-Verbrauch jeder Maschine kennen. Gerade im Anlagenbau ist in der Regel bekannt, ob eine Maschine überhaupt noch im Einsatz ist. Dann ist End-of-Service bekannt. Die Disposition von Ersatzteilen entfällt.


Download zur Lieferbereitschaft für kaum gängige Ersatzteile

Sie können diesen Beitrag zur Bestandsoptimierung bei Kleinst-Bedarfen kostenlos als pdf herunterladen


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Hier im Beitrag sehen Sie nur einen Ansatz dazu. Nicht immer ist es einfach, aus der Fülle der Daten eine Roadmap für "gute" Bestände zu finden.

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9 Regeln für reibungsloses Datenmanagement im Ersatzteilgeschäft

16. April 2019
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Produktbeschreibungen, Bilder, Preise, Übersetzungen – was so alles an Informationen im Unternehmen vorhanden ist, findet sich häufig nicht an einer zentralen Stelle – ist nicht konsistent und qualitativ hochwertig. Bevor diese Inhalte jedoch ihren Weg zum entsprechenden Kanal und Kunden finden, müssen sie – ganz im Sinne von Information Supply Chain Management (ISCM) – einige Stationen durchlaufen. Diese Datenlaufbahn oder Datenlieferkette beginnt ganz klar in der IT-Infrastruktur eines Unternehmens.

Ordnung ist die halbe Effizienz

Doch was müssen Unternehmen am Anfang, also bereits beim Anlegen der Daten, beachten? Welche Grundregeln gibt es für die Datenpflege? Und was sollten alle an dem Datenpflegeprozess Beteiligten wissen?

Gastbeitrag zum Datenmanagement


SDZeCOM ist einer der führenden Systemarchitekten und Systemintegratoren für Product Information Management (kurz PIM) und Master Data Management (kurz MDM) und stellt im Folgenden 9 Regeln vor, die man auf der Agenda haben sollte, wenn dieses gelingen soll.

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Obsoleszenz: Reagieren statt Ignorieren

15. März 2019
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Mit der zunehmenden Digitalisierung von Fertigungsanlagen erbt die Industrie die massive Obsoleszenz der Elektronikindustrie. Diese ist Folge der hohen Innovationgeschwindigkeit in der Elektronik und der Abkündigung älterer Bauelemente. Das Ersatzteilgeschäft muss hier Schritt halten, um nicht Kunden zu verlieren.

Obsoleszenzmanagement

Die Ersatzteil-Organisation muss zeitnah auf Änderungen und Abkündigungen reagieren. Leider wird sie meist sowohl von Herstellern als auch innerhalb des Betriebs mit den Problemen alleingelassen.
Das Obsoleszenzmanagement ist im Ersatzteilgeschäft zu wenig bekannt, da die Lebenszyklen im Maschinenbau bislang sehr lang waren. Mit der Digitalisierung werden diese kürzer. Damit trifft die Obsoleszenz auch renommierte Hersteller.

Ein erheblich höheres Risiko bergen Änderungen oder gar Fälschungen. Ob daraus eine Obsoleszenz wird, zeigt sich erst im jeweiligen Einsatzfall.
Besonders kritisch sind sicherheitsrelevante Anwendungen oder zertifizierte Umgebungen. Hier muss nachgewiesen werden, dass eine geänderte Einheit eingesetzt werden kann.

Das Problem dabei:
man muss von der Änderung erfahren.

Dies ist nur ein Beitrag von mehreren zum Life Cycle von Ersatzteilen.
Nutzen Sie auch die individuelle Suchfunktion in der Seitenleiste. Oder Sie gehen über die Stichwort-Suche, zum Beispiel mit "Lebenszyklus". Oder passend zu Obsoleszenz steigen Sie bei Ersetzungen ein.

Das Obsoleszenz-Modell eines Unternehmens zeigt, dass Obsoleszenz im Unternehmen sowohl von der Zulieferseite als auch durch interne Vorgänge verursacht wird. Dies wiederum erzeugt Obsoleszenz für die eigenen Ersatzteile.
Je komplexer die Zulieferkette ist, je mehr Technologien, Materialen und Logistikformen existieren, umso höher ist das Obsoleszenzrisiko.


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XYZ-Klassen auch im Ersatzteil-Business einsetzen?

30. Dezember 2018
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Die XYZ-Klassifizierung ist gewissermaßen der kleine Bruder der Klassen nach ABC. Die Klassifizierung nach ABC liefert in der Regel eine monetäre Aussage: Wenige Ersatzteile der Klasse A machen den höchsten Umsatz. C-Teile sind wenig finanziell relevant. Solche und analoge Erkenntnisse können Sie für Ersatzteil-Einkauf und -Verkauf treffen. Sie können aber auch Ihre Kunden so einteilen. Damit stellt die ABC-Klassifizierung die Umsetzung des Pareto-Prinzips dar.

Zum weiten Gebiet der Klassifizierung, zur Klassifikation oder auch zur Ersatzteil-Disposition finden Sie hier eine Fülle weiterer Beiträge. Nutzen Sie dafür auch die Such- und Auswahl-Möglichkeiten in der Seitenleiste.

Dagegen verspricht die Einteilung nach XYZ eine Reduzierung des Aufwands im Ersatzteillager durch reduzierte Wegstrecken. Zusätzlich steht die XYZ-Clusterung für die Vorhersage-Genauigkeit: X kommt immer wieder, Z nur ganz selten.


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End of Service (EoS) bei Ersatzteilen

12. Dezember 2018
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Irgendwann ist Schluss. Sie stellen fest, dass Sie bestimmte Ersatzteile seit n Jahren nicht mehr verkaufen. Womöglich kennen Sie Ihre Maschinenpopulation. Die ist Null. Auf der Basis Ihrer Ersatzteil-Bücher können Sie damit ableiten, ob es überhaupt noch eine Verwendung geben könnte.

Das Ende des Ersatzteil-Lebenszyklus: EoS

Falls es keine Verwendung mehr gibt:
Der End-of-Service ist erreicht. Jetzt geht es an die Bestands- und Daten-Bereinigung!

Daneben existiert der erzwungene End-of-Service. Durch Abkündigung eines Lieferanten tritt genau für dieses Ersatzteil eine Obsoleszenz auf. In unserer schnelllebigen Zeit kann dies insbesondere im Bereich der Elektrik auftreten. Dort finden wir Lebenszyklen, die drastisch unter der des Maschinen- und Anlagenbaus liegen.

Dies ist nur ein Beitrag von mehreren zum Lebenszyklus von Ersatzteilen.
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Immerhin hat die IHK Bayreuth hat zur Pflicht der Ersatzteil-Versorgung festgestellt, dass es in Deutschland keine gesetzlich explizit genannte Verpflichtung, Ersatzteile für die Instandhaltung der verkauften Objekte bereitzuhalten. Eine solche Pflicht leite sich aus dem Grundsatz von Treu und Glauben ab. Doch wenn kein Bedarf mehr besteht, wird die Zufriedenheit Ihrer Kunden nicht tangiert. So weit zu einer etwaigen Lieferpflicht.
Für alle anderen Ersatzteile legen Sie ja weiter die Basis für die überaus profitablen Margen im Ersatzteilgeschäft. Durch eine exzellente Ersatzeilversorgung.


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Master Data von Ersatzteilen bei Neu-Anlauf (SOP)

29. November 2018
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Master Data-Flut bei SOP bewältigen

Mit dem Start jeder neuen Maschinen-Serie fallen neue Stammdaten an. Damit lauert auf das Master Data-Management die undankbare Aufgabe der Bereitstellung neuer Stammdaten. Nicht wenige, weil für Einkauf, Verkauf und Logistik. Meist sind parallel noch die vorhandenen Datenbestände für den EOP (End of Production) anzupassen. Dadurch tauchen im Lebenszyklus von Ersatzteilen gleich 2 Herkules-Aufgaben gleichzeitig auf.
Nur durch ein strukturiertes Vorgehen können Sie dann den Überblick bewahren.

Zum Lebenszyklus von Ersatzteilen finden Sie hier weitere Beiträge:


Nicht alle Master Data werden sofort benötigt

Ich sage nicht, Sie sollten die Dinge schleifen lassen. Wie immer im Leben hilft Pareto. Das gilt erst recht, wenn gleichzeitig die Lieferkette für die auslaufenden Serienteile (EOP) neu aufzubauen ist.

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Buzzword „Digitalisierung“: was tun im After Sales?

24. November 2018
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Kein Kongress, kein Webinar, ohne, dass von Digitalisierung und Disruption die Rede wäre. Und natürlich 4.0 in verschiedensten Variationen. Doch schon im Interesse der Erhaltung der Cash Cow kann es im After Sales keine plötzlichen Kehrtwenden geben.

Digital nur der Digitalisierung wegen?

Schließlich stellt niemand die vorhandene Maschinenpopulation von heute auf morgen auf Digital um. Oder ändert das gesamte Geschäftsmodell. Von der Anbindung vorhandener Sensoren an das Internet und der Auswertung per Künstlicher Intelligenz (KI) ganz zu schweigen.
Nachdem die Verfügbarkeit "junger Wilder" und Anwendungsprogrammierer schon vor dem Hype schlecht war, gilt das Heute erst recht. Trotzdem eröffnet gerade der unvoreingenommene Blick von außen neue Perspektiven. Darum macht in Zeiten superschnellen Wandels ein grundsätzliches Hinterfragen vorhandener Geschäftsmodelle Sinn.

Denn Digitalisierung bedeutet, dass

  • alle Informationen (Google)
  • überall (Handy)
  • einfachst verarbeitbar (App)

vorhanden sind.

Die ist nur ein Betrag zur Kundenbindung im Ersatzteil-Geschäft von recht vielen.
Nutzen Sie doch einfach die Möglichkeiten in der Seitenleiste für Ihre individuelle Suche nach Begriffen. Oder aber Sie greifen mit "Kundenorientierung" auf die Stichwort-Suche zu.

Und spätestens jetzt stellen Sie sich die Frage, ob Ihre Kunden, Endanwender, Service-Techniker auch mit Ihren Daten elegant umgehen können oder dürfen.


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Controlling Kennzahlen des Ersatzteilmanagements

12. November 2018
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Veranstaltung des Bundesverbandes Einkauf, Materialwirtschaft und Logistik

Am 27. Februar 2019 veranstaltet der BME sein 4. Forum "Einkauf von Ersatzteilen und Ersatzteilmanagement". Am 28. Februar leite ich den angeschlossenen Workshop zu Controlling Kennzahlen im Ersatzteilmanagement. Ein ganzer Tag gefüllt mit KPI.

Tags zuvor findet unter meiner Leitung außerdem ein Round Table zu Stammdaten in der Instandhaltung statt. Ich werde den Fokus darauf lenken, wie Instandhalter das Maximum aus den (wenigen) Informationen von OEMs herausholen können. Hierzu stehen 45 Minuten in offener Diskussion zur Verfügung.

Diesen Termin haben Sie leider verpasst
Sie können aber noch den Kalender 2019 mit Ersatzteil-Messen, Ersatzteil-Tagungen, Ersatzteil-Seminaren ebenfalls auf meiner Homepage finden.

Der Kongress ist nicht nur prall gefüllt mit Vorträgen und 2 Workshops, auch die Besichtigung des Liebherr Logistikzentrums im Oberopfingen steht auf dem Programm.


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Bestandsoptimierung von Ersatzteilen: „Keine Zeit“. Dafür?

26. Oktober 2018
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Mit den richtigen Methoden Ersatzteilbestand optimieren und Verfügbarkeit steuern

Die Disposition für Serienteile schaut nach vorn. Bedarfe aus der Produktionsplanung und ggf. der Absatzplanung sind sichtbar. Das allerdings gilt für Ersatzteile nur in den seltensten Fällen. Die vielgepriesene Predictive Maintenance wird wohl in weiten Teilen des Maschinenbaus Zukunftsmusik bleiben. So kommt es, dass Ersatzteile aus der Heute-Sicht nicht selten über Meldebestand disponiert werden.

Finden Sie auch die anderen Beiträge zu Ersatzteil-Beständen.
Sie können in der Seitenleiste nicht nur nach Ihren spezifischen Begriffen suchen. Sie können auch über die Stichwort-Suche gehen, zum Beispiel mit "Ersatzteil-Bestand".

Fragt man in der Materialwirtschaft für Ersatzteile, wie es denn um die Wiederbeschaffungszeit steht, erntet man ein Zucken mit den Schultern. "Keine Zeit". Und das, obwohl Bestandsoptimierung tagtägliche Pflicht ist. Dabei gibt es für die Disposition Alternativen, die weit weniger pflegeaufwändig sind als der Meldebestand.


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Life Cycle Management von Ersatzteilen: nach EOP

26. August 2018
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Bei EOP geht der Ersatzteil-Lebenszyklus erst richtig los

Nicht nur diese Überschrift liest sich schlecht. Auch alle Aktivitäten rund um das Ende der Serienproduktion (EOP = End of Production) sind kompliziert. Dabei birgt das Life Cycle Management in dieser Phase die maximalen Risiken für das Ersatzteilgeschäft. Oft sind es hunderte an Ersatzteilen, die Sie nicht mehr auf dem bis dahin üblichen Weg beschaffen können. Doch es bleibt nicht bei der Umstellung der Beschaffungsstammdaten. Manche Ersatzteile können Sie ab diesem Punkt weder fremdbeschaffen, noch in der eigenen Fertigung hergestellen.

Zum Lebenszyklus von Ersatzteilen finden Sie hier weitere Beiträge:

Dieser Fall tritt vor allem dann auf, wenn Sie Vorrichtungen und Werkzeuge für die neue Serienproduktion ändern müssen.


Erste Frage:

Muss ich wirklich die Ersatzteilversorgung auch nach der Serie sicherstellen?

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7 Ansätze für ein C-Teile Management

21. Juni 2018
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Sie kennen das? Ihre Konstruktion ist äußerst kreativ, wenn es darum geht, den Normteile-Katalog Ihres Schrauben-Großhändlers abzubilden. Und nicht nur die. Auch die zugekauften Baugruppen stecken voller Schrauben, Scheiben, Muttern. Um nicht völlig unnötig Fehlteile zu erzeugen muss sich das Ersatzteilwesen daher eines eigenen C-Teile Managements bedienen.

C-Teile Management in der Ersatzteillogistik

Die Produktion nennt es C-Teile Management, wenn Lieferanten Bestände autonom wieder auffüllen. Oder per (elektronischem) Kanban immer genug Vorrat an Lager hat. Das klappt und ist für beide Seiten lukrativ, weil die Verbräuche hoch genug sind.
Das gilt allerdings für das weit überwiegende Gros der Ersatzteil-Organisationen nicht. Norm- und Kleinteile sind geprägt von kleinen und kleinsten Verbräuchen. Die sind zudem sporadisch. Damit scheitern (fast) alle Überlegungen zur Versorgung per Kanban, Vendor Managed Inventory (VMI) schon im Ansatz.

Dieser Beitrag ist starr. Zumindest mehr oder weniger. Dagegen erscheinen neue Beiträge in der Seitenleiste sofort.
Wenn Sie passend zu C-Teilen die Klassifizierung nach ABC suchen, oder nach XYZ, können Sie dort fündig werden. Auch die auf Ersatzteile spezialisierte Klassifizierung findet sich dort.


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Ersetzungen: Teil des Lebenszyklus von Ersatzteilen

5. April 2018
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Ende und Anfang des Lebenszyklus von Ersatzteilen

Eigentlich ist es ganz einfach. Ein Ersatzteil wird ersetzt. Sei es, dass die Entwicklung eine Verbesserung erdacht hat. Oder ein Lieferant stellt ein Teil nicht mehr her. Oder Sie haben eine Dublette identifiziert. Damit endet der Lebenszyklus des einen Teils. Sie setzen ein neues oder bereits vorhandenes ein.
Doch ganz so einfach ist es gerade im Ersatzteilgeschäft dann doch nicht.

Zum Lebenszyklus von Ersatzteilen finden Sie hier weitere Beiträge:


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Stammdaten der Ersatzteilbeschaffung pflegen

10. August 2017
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Fehlteile reduzieren durch gute Stammdaten der Ersatzteilbeschaffung

Die Verfügbarkeit Ihrer Ersatzteile ist das wichtigste Kriterium, warum Ihre Kunden bei Ihnen kaufen. Und dann gibt es noch die Teile, die Sie nicht unmittelbar ab Lager liefern können. Da spielt die Lieferzeit für Fehlteile aus Sicht Ihrer Kunden die herausragende Rolle. Hierfür sind gut gepflegte Stammdaten der Ersatzteilbeschaffung als Teil Ihres Stammdatenmanagements unerlässlich.

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Denn wenn Sie bei Auftragseingang erst einen Lieferanten suchen müssen, verliert Ihr Kunde unnötig Zeit. Ihre Kunden erwarten einen hochklassigen Kunden-Service. Dazu gehört schließlich auch, dass Sie mitteilen, wann Ihr Kunde mit Lieferung rechnen muss. Und was das Teil kostet.


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Klassifikation Ersatzteile, Verschleißteile, Zubehöre, …

29. Mai 2017
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Die Zahl an Ersatzteilen, die mittelständische Maschinenbau-Unternehmen anbieten, liegt nicht selten im 6-stelligen Bereich. Eine gute Pflege der Stammdaten ist die Maßnahme schlechthin, um profitablen Umsatz zu generieren.
Allerdings haben viele Unternehmen in der Vergangenheit den Aufwand für eben diese Pflege gescheut. Auch der Aufbau klassifizierender Stammdaten bedarf einigen Aufwands. Mit einem strukturierten Vorgehen können Sie die ersten Ergebnisse allerdings zügig sehen.

Klassifikation hilft, Ihr After Sales Angebot zu strukturieren

Den Einstieg, um große unstrukturierte Datenmengen aufzubereiten, bietet die Klassifikation. Dabei handelt es sich um eine Investition mit einem äußerst lukrativen ROI. Durch die Teilung der Ersatzteil-Materialstämme in einzelne Klassen entstehen handhabbare Volumina. Hierdurch können Sie Ersatzteil-Preise steuern und Verfügbarkeiten so einstellen, dass die Zufriedenheit Ihrer Kunden steigt. Und nicht etwa nur Ihr Bestand. Natürlich hilft hier auch eine automatisierbare Klassifizierung nach Gängigkeit. Damit können Sie sich noch klarer auf gängige Teile fokussieren. Allerdings kann dies die inhaltliche Klassifikation nicht ersetzen.

Dies ist nur einer der Beiträge zur Einteilung des Ersatzteil-Portfolios in Klassen. Weitere Beiträge beschäftigen sich mit der abc- und der xyz-Klassifizierung. Eine speziell für das Ersatzteilwesen anwendbare Klassifizierung nach Wert und Gängigkeit finden Sie ebenfalls hier.
Nutzen Sie daher auch die Möglichkeiten der individuellen Suche in der Seitenleiste.


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