Duplikate und Dubletten bei Ersatzteilen

Materialstämme

5 Ansätze, Dubletten bei Ersatzteilen zu reduzieren

14. Juli 2019
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Die Stammdaten-Qualität von Ersatzteilen ist überall ein Thema. Und zwar ein Dauerthema.
Dubletten stehen für eines der Übel: der gleiche Artikel liegt 2x am Lager, wird 2x beschafft, oder ist nicht verfügbar, obwohl er unter einer anderen Materialnummer im Bestand steht. Doch mit einigen handfesten Methoden nähern Sie sich einer Lösung.

Daten im ERP oder PLM sammeln und als Massendaten auswerten

Natürlich macht es wenig Sinn, auf gut Glück im Lager nach Dubletten zu suchen. Obwohl auch Ihre Mitarbeiter im Ersatzteillager manchmal ganz gute Hinweise geben können ...
Tatsächlich ist es allerdings wesentlich einfacher, wenn Sie bei der Dublettensuche mit EDV-Daten anfangen. Das setzt jedoch voraus, dass Ihre Artikel-Stammdaten gepflegt sind.
Dabei ist die Datenqualität Ausgangs- und Endpunkt der Suche nach Dubletten gleichermaßen. Denn mit der systematischen Arbeit an den Artikelstammdaten wächst einerseits die Chance, dass Sie fündig werden. Andererseits steigt mit der Massendaten-Pflege auch Ihre Data Quality.

Diesen oft iterativen Prozess können Sie allerdings in den seltensten Fällen im ERP-System selbst pflegen. Daher benötigen Sie effiziente Wege des Downloads und es Uploads von Daten:

  • Filtern,
  • Sortieren,
  • Daten-Anpassungen,
  • Ergänzungen

Sie interessieren sich für die verbesserung der Qualität von Materialstammdaten von Ersatzteilen?
Weitere und vor allem neue Beiträge können Sie ganz einfach in der Seitenleiste suchen. Individuell mit Ihren eigenen Suchbegriffen oder über die Kategorie-Suche, zum Beispiel mit "Stammdaten-Qualität ausbauen".

erledigen Sie daher besser in Excel. Allerdings erlebe ich immer wieder, dass kaum aussagefähige Daten-Extrakte existieren. Und wenn sie existieren, generieren sie oft keine konsistenten Daten. Auch mit dem Upload betreten regelmäßig After Sales Organisationen Neuland.
Daher steht die Schaffung einer tragfähigen Datenbasis am Anfang eines Projekts.


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9 Regeln für reibungsloses Datenmanagement im Ersatzteilgeschäft

16. April 2019
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Produktbeschreibungen, Bilder, Preise, Übersetzungen – was so alles an Informationen im Unternehmen vorhanden ist, findet sich häufig nicht an einer zentralen Stelle – ist nicht konsistent und qualitativ hochwertig. Bevor diese Inhalte jedoch ihren Weg zum entsprechenden Kanal und Kunden finden, müssen sie – ganz im Sinne von Information Supply Chain Management (ISCM) – einige Stationen durchlaufen. Diese Datenlaufbahn oder Datenlieferkette beginnt ganz klar in der IT-Infrastruktur eines Unternehmens.

Ordnung ist die halbe Effizienz

Doch was müssen Unternehmen am Anfang, also bereits beim Anlegen der Daten, beachten? Welche Grundregeln gibt es für die Datenpflege? Und was sollten alle an dem Datenpflegeprozess Beteiligten wissen?

Gastbeitrag zum Datenmanagement


SDZeCOM ist einer der führenden Systemarchitekten und Systemintegratoren für Product Information Management (kurz PIM) und Master Data Management (kurz MDM) und stellt im Folgenden 9 Regeln vor, die man auf der Agenda haben sollte, wenn dieses gelingen soll.

Sie interessieren sich für Stammdaten im Ersatzteilgeschäft?
Weitere und vor allem neue Beiträge können Sie ganz einfach in der Seitenleiste suchen. Individuell mit Ihren eigenen Suchbegriffe oder über die Stichwort-Suche "Stammdatenmanagement".


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Obsoleszenz: Reagieren statt Ignorieren

15. März 2019
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Mit der zunehmenden Digitalisierung von Fertigungsanlagen erbt die Industrie die massive Obsoleszenz der Elektronikindustrie. Diese ist Folge der hohen Innovationgeschwindigkeit in der Elektronik und der Abkündigung älterer Bauelemente. Das Ersatzteilgeschäft muss hier Schritt halten, um nicht Kunden zu verlieren.

Obsoleszenzmanagement

Die Ersatzteil-Organisation muss zeitnah auf Änderungen und Abkündigungen reagieren. Leider wird sie meist sowohl von Herstellern als auch innerhalb des Betriebs mit den Problemen alleingelassen.
Das Obsoleszenzmanagement ist im Ersatzteilgeschäft zu wenig bekannt, da die Lebenszyklen im Maschinenbau bislang sehr lang waren. Mit der Digitalisierung werden diese kürzer. Damit trifft die Obsoleszenz auch renommierte Hersteller.

Ein erheblich höheres Risiko bergen Änderungen oder gar Fälschungen. Ob daraus eine Obsoleszenz wird, zeigt sich erst im jeweiligen Einsatzfall.
Besonders kritisch sind sicherheitsrelevante Anwendungen oder zertifizierte Umgebungen. Hier muss nachgewiesen werden, dass eine geänderte Einheit eingesetzt werden kann.

Das Problem dabei:
man muss von der Änderung erfahren.

Dies ist nur ein Beitrag von mehreren zum Life Cycle von Ersatzteilen.
Nutzen Sie auch die individuelle Suchfunktion in der Seitenleiste. Oder Sie gehen über die Stichwort-Suche, zum Beispiel mit "Lebenszyklus". Oder passend zu Obsoleszenz steigen Sie bei Ersetzungen ein.

Das Obsoleszenz-Modell eines Unternehmens zeigt, dass Obsoleszenz im Unternehmen sowohl von der Zulieferseite als auch durch interne Vorgänge verursacht wird. Dies wiederum erzeugt Obsoleszenz für die eigenen Ersatzteile.
Je komplexer die Zulieferkette ist, je mehr Technologien, Materialen und Logistikformen existieren, umso höher ist das Obsoleszenzrisiko.

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Vortrag bei T.A. Cook: Ersatzteil-Materialstämme

18. Februar 2017
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Stammdaten sind langweilig

Oder doch nicht?

Gute Qualität der Materialstämme merkt man nicht. Schlechte sehr wohl.
Dabei geht es in einer gesamtheitlichen Betrachtung um

  • Qualität
  • Quantität
  • und Konsistenz

Diesen Termin haben Sie verpasst. Knapp.
Sie finden weitere Termine von mir unter der Stichwortsuche "Termine" in der Seitenleiste.
Oder aber Sie gehen auf den Ersatzteil-Kalender. Dort finden Sie für 2019 alle Messen, Kongresse, Seminare zu Ersatzteilen. Sowohl für OEMs, wie auch für Instandhalter.

der Materialstämme. Schließlich steuern diese Daten nicht nur das operative Ersatzteilgeschäft. Sie steuern auch Effektivität und Effizienz der Service-Organisation. Damit bilden sie die Basis für alle Aktivitäten der Werbung. Gerade im Ersatzteilwesen mit einer üblicherweise kleinen Mannschaft geht es um Geschwindigkeit der Stammdatenpflege.


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5 Tipps für die Stammdatenpflege bei Ersatzteilen

18. Dezember 2016
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Stammdatenpflege für Ersatzteile ist undankbar:
Die Serienproduktion fertigt immer nur den aktuellen Stand eines Produkts. Die Montage setzt Maschinen aus möglichst wenigen Baugruppen zusammen.

Demgegenüber muss das Ersatzteilwesen die Historie im Griff haben. Zusätzlich werden Baugruppen aufgelöst in einzelne Teile. Damit fallen für Verkauf, Lagerung und Beschaffung viel mehr Artikelstämme an. Und diese Ersatzteil-Stammdaten gilt es zu pflegen. Selbst dann, wenn sie gerade nicht gebraucht werden.

Trotz Ersatzteil-Flut elegante Stammdatenpflege

Wie umsetzen?

Eine typische Klassifizierung auf der Ebene zentraler After Sales Organisationen zeigt, dass 40 % aller in 12 Monaten verkauften Artikel nur ein einziges Mal laufen. Damit stellt die Stammdatenpflege eine Herausforderung für das Ersatzteil-Management dar.

Sie kämpfen mit der Güte Ihrer Ersatzteil-Stammdaten?
Sie können per Freitext in der Seitenleiste suchen. Oder in der Stichwort-Suche, z.B. mit "Stammdatenmanagement".


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Ersatzteillogistik nach Zukauf zentralisieren

11. Dezember 2016
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Ihre Organisation ist durch Zukäufe gewachsen? Hierdurch ist das Ersatzteilwesen dezentral aufgestellt? Damit versorgt jedes Werk immer noch "seine" Kunden, obwohl die doch längst einen Mix aller Endprodukte im Einsatz haben?

Zusammenlegung von Ersatzteillägern ist ein Aspekt einer Zentralisierung

Dann ist ein Ersatzteilmanagement gefragt, das durch Zentralisierung

  • die Sicht der Kunden einnimmt,
  • Potenziale zu harten Einsparungen hebt,
  • die Qualität von Prozessen durch Zentralisierung auf eine neue Stufe hebt,

aber auch

  • die Vorteile dezentraler Beschaffung zu nutzen weiß.

Sie sehen hier einen von mehreren Beiträgen zur Optimierung der Ersatzteillogistik.
Sie können weitere Beiträge finden, indem Sie in der Seitenleiste mit Ihren individuellen Begriffen suchen. Oder Sie nutzen die Stichwortsuche, zum Beispiel mit "Ersatzteillager".


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Ersatzteile automatisiert klassifizieren

8. November 2015
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Meist ist es eine wahre Teile-Flut, mit der sich das Ersatzteilwesen konfrontiert sieht. Da bleibt für das einzelne Teil kaum Zeit.
Daher werden Verfahren eingesetzt, um handhabbare Häppchen zu bilden. Hierzu gehört insbesondere die Klassifikation. Diese setzt allerdings auf einer qualitativen Beurteilung einzelner Merkmale auf. Daher ist es sinnvoll, zunächst einmal maschinell einsetzbare Verfahren anzuwenden. Genau darum geht es bei der Klassifizierung.

Komplexität der Ersatzteil-Flut eindämmen

Während in Ihrer Produktion immer nur der aktuelle Stand eines Produkts gefertigt wird, und das möglichst aus zugelieferten Baugruppen, muss Ihr Ersatzteilwesen die Historie im Griff haben. Damit fallen für Verkauf und Beschaffung viele Tausend Stammdaten an, die es zu pflegen gilt. Selbst dann, wenn Sie sie gerade jetzt nicht brauchen.

Reduzierung durch Klassifizierung

Supply-Chain-Readiness ist das neuhochdeutsche Stichwort. Ein erster Schritt in diese Richtung, die Klassifizierung, erlaubt Ihre Fokussierung auf die relevanten Ersatzteile.
Unterstützend wirkt hier eine Ersatzteil-Klassifizierung. Deshalb geht es in diesem Beitrag um automatisierte Klassen-Bildung. Eine Klassifikation nach dem technischen Einsatz eines Ersatzteils beschreibe ich in einem separaten Beitrag.

Sie sind eher an den üblichen Klassifikationen interessiert?
Hier im Blog finden Sie auch Beiträge zur abc-Klassifikation des Ersatzteil-Umsatzes und zur XYZ-Klassifizierung des Ersatzteil-Absatzes.
Für weitere Formen der Bildung Klassen nutzen Sie bitte die Such-Funktionen der Seitenleiste, z.B. mit dem Begriff "Klassifikation".


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