Lieferbereitschaft Ersatzteile Disposition

Disposition

Lieferbereitschaft auch bei Mini-Bedarfen sicherstellen

18. April 2019
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Oft steht die Ersatzteil-Disposition vor einer vermeintlich unlösbaren Aufgabe: die Lieferbereitschaft trotz kleinster Kundenbedarfe zu sichern. Doch auch ohne Glaskugel gibt es durchaus praktikable Ansätze für die Bestandsoptimierung.

Auch bei nur einem Bedarf pro Jahr Lieferbereitschaft erzielen?

Das Ersatzteilmanagement ist gekennzeichnet von sporadischen Bedarfen. Diese vorherzusagen birgt infolgedessen beachtliche Risiken. Denn ob sich tatsächlich nachgefragt werden, ist mehr als fraglich. Das gilt erst recht bei Bedarfen, die in den vergangenen 12 Monaten nur ein einziges Mal existierten.
Doch die Daten, die eine Risiko-Abschätzung erlauben, sind vorhanden. Daher macht es durchaus Sinn, sie zu nutzen. Das muss auch nicht mit jedem Dispolauf passieren.

Im Bild unten sehen Sie typische Nachfrage-Kurven von Ersatzteilen bei Maschinenbauern. Dargestellt ist der Anteil aller verkauften Ersatzteile, die

  • in nur einem,
  • mindestens in zwei,
  • in drei Monaten
  • usw.

Sie interessieren sich für Bestandsoptimierung im Ersatzteilgeschäft?
Weitere Beiträge können Sie ganz einfach in der Seitenleiste suchen. Individuell mit Ihren eigenen Suchbegriffe oder zum Beispiel über die Stichwort-Suche "Disposition".

abgesetzt wurden. Allerdings handelt es sich um eine Mischung aus Nachfragen und tatsächlicher Verfügbarkeit. Denn hier sehen Sie die Verbrauchs-Bewegungen. Besonders kritisch, und daher rot eingerahmt, sind die einmaligen Ersatzteil-Verbräuche.

Je nach Unternehmen verkaufen sich zwischen 25 und 60 Prozent aller Ersatz- und Serviceteile nur ein einziges Mal. So wird verständlich, warum Ersatzteilläger meist einen hohen Anteil an Lagerleichen beherbergen. Damit geht oft eine beachtliche Wertberichtigung einher.


Welche Auswirkungen haben Einmal-Bedarfe auf die Lieferbereitschaft?

Auch wenn Kleinst-Bedarfe bei den Artikelnummern dominieren, ist deren Anteil an den Bedarfen deutlich weniger prägnant. Einmal-Bedarfe treten schließlich nur einmal auf.

Im Bild sehen Sie den Anteil der Auftragspositionen je nach Gängigkeit (Auszug aus einem Projekt). Alle Ersatzteile, die nur einmal bestellt wurden, machen "nur" 7,5% aller Positionen aus. Sind alle diese Artikel nicht verfügbar fällt damit Ihre Lieferbereitschaft auf 92,5%. Vorausgesetzt, alle anderen Artikel sind immer in ausreichender Menge an Lager.
Wenn Sie jetzt noch die Artikel hinzuziehen, die in den letzten 12 Monaten nur 2 mal verkauft wurden, fällt die Verfügbarkeit auf unter 85%. Lieferbereitschaft und Verfügbarkeit werden hier synonym verwendet.
Das ist natürlich eine sehr theoretische Betrachtung. Denn einerseits liegen in Ihrem Ersatzteillager jede Menge ungängiger Teile. Ihr Controller weiß ein Lied davon zu singen, dass immer wieder Wertberichtigungen darauf anstehen. Für Ihre Verfügbarkeit sind diese Lagerleichen allerdings unerlässlich.

Andererseits schlägt die Statistik auch bei den mäßig gängigen Ersatz- und Serviceteilen immer wieder zu. Dann reicht Ihr Ersatzteil-Bestand nicht für die gebündelt auftretenden Bedarfe. Und kratzt an Ihrer Lieferbereitschaft.


Durch Klassifizierung Dispo-Regelwerke ermöglichen

Gehen wir zunächst einen Schritt zurück. Statt die Ersatzteil-Disposition immer wieder situativ zu betrachten nutzen wir eine spezielle Klassifizierung. Durch deren Anwendung und natürlich die Speicherung im ERP-System, können Sie sehr spezifisch Verfahren definieren. Das gilt auch für auch für wenig gängige Ersatzteile. Wir konzentrieren uns auf die Klasse "U", siehe Bild unten.

„Wo soll ich anfangen, wo doch so viel nicht stimmt?“
Dann nutzen Sie doch einen Stammdaten-Workshop zum Festpreis in Ihrem Haus, um

  • einen Status Quo gemeinsam zu erarbeiten,
  • Ihre Mitarbeiter für das Stammdaten-Management zu sensibilisieren,
  • erste Handlungsempfehlungen zu erhalten

Der erste unverbindliche Schritt dazu ist Ihre Kontaktaufnahme

Dass es neben der Gängigkeit auch um weitere Einteilungen in Klassen geht, sei hier nur am Rande angemerkt. Denn letztlich steht der Wert eines einzelnen Teils für einen großen Einflussfaktor beim Bestand. Die außerdem immer wieder ins Feld geführte "Kritikalität" entzieht sich einer automatisierten Klassifizierung. Damit sind wir bei der eher manuellen Klassifikation. Das unterscheidet sie infolgedessen von Gängigkeit und Wert.
Deren Klassifizierung können Sie nämlich regelmäßig ohne Zutun durch Ihr ERP-System erledigen lassen. Dadurch heben sich solche Felder von dem ansonsten oft nur mäßig gut gepflegten Content ab. Und entlasten Ihre Materialwirtschaft.
Durch einfache Listung können Sie sich auf Ihre kritischen Kandidaten konzentrieren. Je nach Seriengröße Ihrer Primärprodukte können Sie natürlich auch Slow Mover in Ihre Betrachtungen einbeziehen.


Für Ersatzteile mit singulärem Bedarf langfristig denken

Wir haben uns bei der Auswahl der Artikel schon stark eingeschränkt. Dabei umfasst die Klasse rückblickend nur 12 Monate. Gerade für die nur vereinzelt nachgefragten Ersatzteile geht es im nächsten Schritt um die Fokussierung. Artikel mit Bestand können Sie ausblenden. Sie werden jede Menge davon haben. Das mag an einer Allzeit-Bevorratung nach EOP liegen, oder an Dispofehlern. Oder auch an stark rückläufigen Bedarfen.
Jetzt geht es allerdings nur noch um die Steigerung der Lieferbereitschaft. Und damit um Bestandsaufbau.
Bei der Abwägung Bestand oder nicht geht es konkret um die Risiken

  • reduzierte Lieferbereitschaft,

versus

  • Wertberichtigung und anschließende Verschrottung.

„Ich weiss im Ersatzteillager nicht mehr, wohin mit den Lagerleichen“
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  • Schwachstellen zu identifizieren,
  • einen Vergleich mit Best-in-Class Lägern zu erhalten,
  • die Machbarkeit erster Verbesserungsprojekte zu erörtern

Der erste unverbindliche Schritt hierzu ist Ihre Kontaktaufnahme

Bei outgesourcten Lägern kommen dann noch regelmäßige Kosten für die Lagerung hinzu. Gerade bei niedrigwertigen Ersatzteilen fressen die Lagerhaltungskosten dann schnell den Wert der Teile auf.

Wie war der Absatz jenseits der üblichen 12 Monate?

In einem ersten Schritt können Sie 24 Monate betrachten. Allerdings nicht als Block, sondern 2 x 12 Monate. Wenn Sie dann, wie unten gezeigt, die Klassen der jeweiligen Perioden in einer Matrix betrachten, erhalten Sie einen ersten Eindruck. Wie beständig stellen sich die Klassen über einen so langen Zeitraum dar?

Rot umrahmt ist der letzte 12-Monats-Zeitraum festgehalten. 485 einmal verkaufte Teilen sind auch im vorherigen Zeitraum verkauft worden. Allerdings sind 763 Ersatzteile des Vorvorjahres (2016) ohne Verbrauch im Vorjahr (2017). So viel zum Thema Risiko und Chance.

Im Bild unten sehen Sie, dass rückblickend nicht nur für 2 x 12 Monate klassifiziert wurde. Wir betrachten nur noch Ersatzteile ohne Bestand. Und gehen von da aus noch einmal 5 Jahre in die Vergangenheit. Eine solche Liste lässt sich ohne übermäßigen Aufwand erzeugen.
Jetzt wird das Bild klarer. Offensichtlich fragen Ihre Kunden bestimmte Teile langfristig gesehen regelmäßig ab. Solche Materialien habe ich hier grau unterlegt. Das kann zum Beispiel auch eine jährliche Wartung sein. Je nach Wert dieser Teile können Sie hier durch minimale Bevorratung die Lieferfähigkeit hochfahren.

Welcher Trend ist für die betroffene Baureihe sichtbar?

Es durchaus sein, dass die Lieferfähigkeit in Ihrem Ersatzteil-Geschäft eine extrem große Rolle spielt. Dann können Sie noch einen Schritt weitergehen. Gerade bei Varianten-Fertigern lohnt die Summierung aller Bedarfe auf Maschinentypen oder Baureihen. Das setzt allerdings voraus, dass Sie den Zusammenhang zwischen Maschine und Bauteil hestellen können. Die dabei gängige Methode ist die Abbildung des Ersatzteilbuchs als Stückliste im ERP-System. Durch ein solches Vorgehen sichern Sie zudem die Konsistenz Ihrer Daten, wenn die Pflege nur an einer Stelle stattfindet.
Wenn Sie, wie unten sichtbar, alle Verbräuche je Maschinentyp oder Baureihe langfristig zusammenführen, machen Sie Trends sichtbar. So gibt es Baureihen, die offensichtlich auf dem absteigenden Ast sind. Hier noch eine Bevorratung vorzunehmen steigert die Risiken der Verschrottung. Im Bild sind solche Baureihen grau unterlegt.
Das alles können Sie sich ersparen, wenn Sie tatsächlich den Teile-Verbrauch jeder Maschine kennen. Gerade im Anlagenbau ist in der Regel bekannt, ob eine Maschine überhaupt noch im Einsatz ist. Dann ist End-of-Service bekannt. Die Disposition von Ersatzteilen entfällt.


Download zur Lieferbereitschaft für kaum gängige Ersatzteile

Sie können diesen Beitrag zur Bestandsoptimierung bei Kleinst-Bedarfen kostenlos als pdf herunterladen


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XYZ-Klassen auch im Ersatzteil-Business einsetzen?

30. Dezember 2018
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Die XYZ-Klassifizierung ist gewissermaßen der kleine Bruder der Klassen nach ABC. Die Klassifizierung nach ABC liefert in der Regel eine monetäre Aussage: Wenige Ersatzteile der Klasse A machen den höchsten Umsatz. C-Teile sind wenig finanziell relevant. Solche und analoge Erkenntnisse können Sie für Ersatzteil-Einkauf und -Verkauf treffen. Sie können aber auch Ihre Kunden so einteilen. Damit stellt die ABC-Klassifizierung die Umsetzung des Pareto-Prinzips dar.

Zum weiten Gebiet der Klassifizierung, zur Klassifikation oder auch zur Ersatzteil-Disposition finden Sie hier eine Fülle weiterer Beiträge. Nutzen Sie dafür auch die Such- und Auswahl-Möglichkeiten in der Seitenleiste.

Dagegen verspricht die Einteilung nach XYZ eine Reduzierung des Aufwands im Ersatzteillager durch reduzierte Wegstrecken. Zusätzlich steht die XYZ-Clusterung für die Vorhersage-Genauigkeit: X kommt immer wieder, Z nur ganz selten.


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Master Data von Ersatzteilen bei Neu-Anlauf (SOP)

29. November 2018
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Master Data-Flut bei SOP bewältigen

Mit dem Start jeder neuen Maschinen-Serie fallen neue Stammdaten an. Damit lauert auf das Master Data-Management die undankbare Aufgabe der Bereitstellung neuer Stammdaten. Nicht wenige, weil für Einkauf, Verkauf und Logistik. Meist sind parallel noch die vorhandenen Datenbestände für den EOP (End of Production) anzupassen. Dadurch tauchen im Lebenszyklus von Ersatzteilen gleich 2 Herkules-Aufgaben gleichzeitig auf.
Nur durch ein strukturiertes Vorgehen können Sie dann den Überblick bewahren.

Zum Lebenszyklus von Ersatzteilen finden Sie hier weitere Beiträge:


Nicht alle Master Data werden sofort benötigt

Ich sage nicht, Sie sollten die Dinge schleifen lassen. Wie immer im Leben hilft Pareto. Das gilt erst recht, wenn gleichzeitig die Lieferkette für die auslaufenden Serienteile (EOP) neu aufzubauen ist.

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Bestandsoptimierung von Ersatzteilen: „Keine Zeit“. Dafür?

26. Oktober 2018
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Mit den richtigen Methoden Ersatzteilbestand optimieren und Verfügbarkeit steuern

Die Disposition für Serienteile schaut nach vorn. Bedarfe aus der Produktionsplanung und ggf. der Absatzplanung sind sichtbar. Das allerdings gilt für Ersatzteile nur in den seltensten Fällen. Die vielgepriesene Predictive Maintenance wird wohl in weiten Teilen des Maschinenbaus Zukunftsmusik bleiben. So kommt es, dass Ersatzteile aus der Heute-Sicht nicht selten über Meldebestand disponiert werden.

Finden Sie auch die anderen Beiträge zu Ersatzteil-Beständen.
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Fragt man in der Materialwirtschaft für Ersatzteile, wie es denn um die Wiederbeschaffungszeit steht, erntet man ein Zucken mit den Schultern. "Keine Zeit". Und das, obwohl Bestandsoptimierung tagtägliche Pflicht ist. Dabei gibt es für die Disposition Alternativen, die weit weniger pflegeaufwändig sind als der Meldebestand.


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Hohe Lagerreichweite bei Ersatzteilen: die 12 Top Ursachen

24. Juli 2018
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Der Ersatzteil-Bestand steht wegen hoher Reichweiten häufig in der Kritik. Gerade im Vergleich mit Produktionsbeständen schneiden die Bestände im After Sales wenig vorteilhaft ab. Denn mit dem Umlaufvermögen wird nicht nur Kapital gebunden. Gleichzeitig steigt die Gefahr ergebniswirksamer Wertberichtigungen. Doch warum ist das in fast allen Unternehmen der Investitionsgüter-Industrie so? Nur wenn Sie die Ursachen für eine hohe Lagerreichweite kennen, können Sie sie gezielt angehen.

Zu hohe Ersatzteil-Bestände sind kein Zufall

Ob ein Ersatzteil-Bestand zu hoch ist, ist zunächst einmal Ansichtssache. Fragt man den Chef, ist jeder Bestand zu hoch. Jede Maßnahme zur Bestandsreduzierung ist nicht ambitioniert genug.
Aber fragen Sie doch einmal Ihre Service-Organisation. Auch diese Antwort ist klar: "Wir haben nie das da, was wir brauchen".
Letztlich helfen nur eindeutige Kennzahlen weiter. Auch, um Benchmarks durchzuführen.

Dies ist nur ein Beitrag von etlichen zum Thema Ersatzteil-Bestand.
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Die Lagerreichweite ist genau so eine Kennzahl. Doch vor dem Benchmark-Vergleich zunächst ein Schritt zurück.


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Welche Ersatzteile im Service-Van lagern?

9. Juli 2018
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Der Lagerumschlag eines Service Vans kann sich nicht mit dem eines Lagers messen. Und doch braucht jeder Service-Techniker eine Minimal-Ausstattung, um Kunden helfen zu können. Wenn Ihr Techniker jedes Teil bestellen muss, sinkt nicht nur die Quote der Sofort-Reparaturen.

Ganz nebenbei fressen die Prozess-Zeiten die knappe Ressource Techniker-Zeit. Also muss Bestand im Service-Van liegen.

Bestandsoptimierung findet nicht nur im Ersatzteillager statt

Der klassische Antagonist zu jedem Bestand ist das gebundene Kapital. Die maximale Höhe des auf jedem Wagen liegende Bestands ist daher von Unternehmen zu Unternehmen teilweise deutlich unterschiedlich.
Doch was sind die Kriterien, um ein Fahrzeuglager mit Ersatzteilen zu bestücken?

Sie interessieren sich für die aktive Steuerung der Ersatzteil-Bestände?
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7 Ansätze für ein C-Teile Management

21. Juni 2018
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Sie kennen das? Ihre Konstruktion ist äußerst kreativ, wenn es darum geht, den Normteile-Katalog Ihres Schrauben-Großhändlers abzubilden. Und nicht nur die. Auch die zugekauften Baugruppen stecken voller Schrauben, Scheiben, Muttern. Um nicht völlig unnötig Fehlteile zu erzeugen muss sich das Ersatzteilwesen daher eines eigenen C-Teile Managements bedienen.

C-Teile Management in der Ersatzteillogistik

Die Produktion nennt es C-Teile Management, wenn Lieferanten Bestände autonom wieder auffüllen. Oder per (elektronischem) Kanban immer genug Vorrat an Lager hat. Das klappt und ist für beide Seiten lukrativ, weil die Verbräuche hoch genug sind.
Das gilt allerdings für das weit überwiegende Gros der Ersatzteil-Organisationen nicht. Norm- und Kleinteile sind geprägt von kleinen und kleinsten Verbräuchen. Die sind zudem sporadisch. Damit scheitern (fast) alle Überlegungen zur Versorgung per Kanban, Vendor Managed Inventory (VMI) schon im Ansatz.

Dieser Beitrag ist starr. Zumindest mehr oder weniger. Dagegen erscheinen neue Beiträge in der Seitenleiste sofort.
Wenn Sie passend zu C-Teilen die Klassifizierung nach ABC suchen, oder nach XYZ, können Sie dort fündig werden. Auch die auf Ersatzteile spezialisierte Klassifizierung findet sich dort.


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Ersatzteil-Bestand: wie systematisch senken?

13. August 2017
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Methoden, um den Ersatzteil-Bestand im Zaum zu halten

Der After Sales steht schon immer vor der Herausforderung, Maschinenstillstand bei Kunden so kurz wie möglich zu halten. Dabei spielt die Verfügbarkeit von Ersatzteilen eine herausragende Rolle. Die beständig zunehmende Variantenvielfalt steigert die Komplexität dieser Aufgabe seit vielen Jahren. Das geht bis hin zur Fülle an kundenindividuellen Lösungen. Deshalb ist der Aufbau von Beständen so wenig verwunderlich. Allerdings wird der Ersatzteil-Bestand ohne eine Anpassung bisher benutzter Methoden nicht dauerhaft sinken.

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Sie können in der Seitenleiste nach Ihren individuellen Begriffen suchen. Oder Sie nutzen die Stichwort-Suche, zum Beispiel mit den Stichwort "Ersatzteil-Bestand".

Daher werden im folgenden Artikel einige Ansätze beschrieben, mit denen Sie Ihren Bestand im Ersatzteilwesen mindestens begrenzen können. Als Unternehmensberater begleite ich Sie nicht nur bei der Erhebung von Kennzahlen. Zusätzlich unterstütze ich Sie bei der Ableitung einer zukunftsgerichteten Strategie bis hin zur Definition konkreter Maßnahmen. Sie sind bei der Umsetzung nicht alleine, oft begleite ich auch bei der Umsetzung. Sie profitieren dabei unmittelbar von meinen Erfahrung aus ähnlichen Projekten.


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Stammdaten der Ersatzteilbeschaffung pflegen

10. August 2017
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Fehlteile reduzieren durch gute Stammdaten der Ersatzteilbeschaffung

Die Verfügbarkeit Ihrer Ersatzteile ist das wichtigste Kriterium, warum Ihre Kunden bei Ihnen kaufen. Und dann gibt es noch die Teile, die Sie nicht unmittelbar ab Lager liefern können. Da spielt die Lieferzeit für Fehlteile aus Sicht Ihrer Kunden die herausragende Rolle. Hierfür sind gut gepflegte Stammdaten der Ersatzteilbeschaffung als Teil Ihres Stammdatenmanagements unerlässlich.

Sie interessieren sich für weitere Beiträge rings um Stammdaten von Ersatzteilen?
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Denn wenn Sie bei Auftragseingang erst einen Lieferanten suchen müssen, verliert Ihr Kunde unnötig Zeit. Ihre Kunden erwarten einen hochklassigen Kunden-Service. Dazu gehört schließlich auch, dass Sie mitteilen, wann Ihr Kunde mit Lieferung rechnen muss. Und was das Teil kostet.


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Ersatzteilbestand virtuell gelagert

22. Juni 2017
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Wie nutzen Sie den Ersatzteilbestand in Ihrem Netzwerk?

Sie kennen die Situation: Ihr Kunde braucht ein Ersatzteil für eine Uralt-Maschine. Sie haben keinen Bestand. Wie können Sie dem Kunden trotzdem helfen?

In solchen Situationen kann ein Ersatzteil-Pooling elegant Verfügbarkeit generieren. Dazu müssen Sie "nur" wissen, welche Ersatzteil-Bestände in Ihrem Netzwerk aus Händlern und Niederlassungen vorhanden sind. Die sind allerdings dynamisch. Und nicht jede Ersatzteil-Organisation verfügt über durchgängige IT-Systeme über die gesamte Lieferkette.

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Bestandsentwicklung planen

5. Juni 2016
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In einer Zeit immer ausgeprägterer Orientierung der Produktentwicklung an Kundenwünschen erleben wir eine stetige Zunahme an Endprodukten. Darüber hinaus bieten Maschinenbau-Unternehmen ständig neu hinzukommende Variationen an.

Wohin entwickelt sich Ihr Ersatzteil-Bestand?

Ist es schon eine Herausforderung, mit den Ersatzteil-Stammdaten auf der Höhe der Zeit zu bleiben, so erfordert die Planung Ihrer Infrastruktur (Lagerflächen, Stellplätze, Fördertechnik, usw.) einiges an Grips und Arbeit. Die Basis hierfür ist allerdings Ihre Bestands-Prognose. Die sollte passen.

Dies ist nur ein Beitrag von vielen zum Bestandsmanagement von Ersatzteilen.
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Disposition: systematisch einsteigen

17. April 2016
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Ersatzteil-Disposition: Fehlteile und Überbestand vermeiden

Wie plant man Beschaffung und Bestand für Ersatzteile effizient und auch effektiv?

Die Disposition der meist enormen Anzahl an zu pflegenden Artikeln ist eine der Herausforderungen im Ersatzteil-Management. Letztlich sind Fehlteile eines der Hemmnisse, zufriedene Kunden zu haben.
Auch die nicht minder geringe Zahl an möglichen zu pflegenden Parametern ist beachtlich. Sie lässt sich in einem vorlaufenden Prozess allerdings durch Klassifizierung auf die wesentlichen Artikel reduzieren. Hierbei geht es mindestens um die Klassifizierung nach Wert und Verkaufshäufigkeit. Für jede dieser Klassen können dann spezifische Regeln angewendet werden.

Zu Ersatzteil-Disposition und Bestandsoptimierung werden Sie auf dieser Seite in vielen Beiträgen fündig.
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