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Ersatzteillager kämpfen mit kleinen Losen. Dadurch wird das Verpacken von Glas zur Herausforderung. Consultant unterstützt hands-on bei LagerprozessenErsatzteil Glasscheibe verpacken no-stop.de

Glasscheiben sicher verpacken

17. Juli 2017
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Zerbrochene Glasscheiben bringen nur Ärger

Nichts ist für Ersatzteil-Kunden so ärgerlich, wie Ersatzteile zu erhalten, die dann nicht brauchbar sind. Neben Identifikationsfehlern spielen Transportschäden hier eine herausragende Rolle. Daran haben Verpackungsfehler einen hohen Anteil. Der Klassiker sind Glasscheiben. Sie sind nicht nur empfindlich, sondern auch noch teuer und sperrig. Andererseits sind angesichts kleiner Losgrößen aufwändige Standard-Lösungen schwierig.

Vorne in der Lieferkette einzeln verpacken

Eines ist klar: der Scheiben-Hersteller hat ganz sicher Lösungen parat. Auf solche Lösungen nicht zuzugreifen, weil der Zentral-Einkauf die Bezugskosten minimiert, bedeutet Sparen am falschen Ende.

Das ist übrigens der Grund, warum in größeren Organisationen auch ein eigener Einkäufer im After Sales angesiedelt ist. Schließlich verfügt der Hersteller über das größte Volumen, und damit über die größten Synergie-Potenziale. Selbst wenn etliche Scheiben im Gestell geliefert werden, macht ein Verpacken einzelner Scheiben ganz vorne in der Lieferkette Sinn. Letztlich ist die Menge am Einbau-Ort fast immer 1. Damit müssen irgendwo in der Lieferkette Einzelstücke verpackt werden.

Dass selbst beim Verpacken in der ersten Lieferstufe Fehler auftreten, ist hier im Bild zu sehen. Scheiben, die über die Palette hinausragen, sind nun einmal gefährdet. Da hilft nur, im intensiven Kontakt mit dem Lieferanten das "Sparen" an der Verpackung abzustellen.

Im zentralen Ersatzteillager verpacken

Schwieriger wird es schon, wenn Glasscheiben aus dem Produktionslager bezogen werden. Dann muss das Ersatzteillager verpacken. Gerade Glasscheiben sollten direkt nach Wareneingang vorverpackt werden.

Der Rolls Royce:

ein Holz-Verschlag

Ein Holzverschlag garantiert das wohlbehaltene Eintreffen von Glasscheiben beim Kunden. Fast. Diese Verpackung macht vor allem Sinn bei

  • gebogenen Scheiben,
  • größeren Mengen,
  • Transport über weite Entfernungen.

Die Kosten für einen solchen Verschlag liegen allerdings gerne über den Kosten für die Glasscheiben selbst. Hinzu kommen merklich erhöhte Transportkosten, nicht nur wegen eines hohen Tara-Gewichts. Oft wird durch diese Art des Verpackens auch das Gurtmaß überschritten, das Packstück ist einfach zu sperrig. Dies führt zu Zuschlägen beim Transport.

Der Kunde kann durchaus in die Frage eingebunden werden, wie verpackt werden soll. Manchmal ist es besser, einen gelegentlichen Bruch zu "akzeptieren", als die Kosten in unermessliche Höhe zu treiben.
Der große Vorteil des Verschlags, neben einer hohen Steifigkeit, ist die Sichtbarkeit der Scheiben. Allerdings ist darauf zu achten, dass eine zu starke Verspannung nicht zum Bruch der Scheiben führt. Eine Polsterung ist unerlässlich.

Einzelne Scheiben verpacken

Wer auch immer eine Glasscheibe in der Hand hält, weiß, dass diese zerbrechlich ist. Und wer in der Transportkette eine zerbrochene Scheibe in Empfang nimmt, ahnt, dass die Schadensregulierung im Zweifel an ihm hängen bleibt. Darum ist Erkennbarkeit einer Glasscheibe das A und O einer guten Scheiben-Verpackung. Der obligatorische Glas-Aufkleber ist da eher ein Placebo und bleibt ohne Wirkung.
Deshalb ist die Nutzung durchsichtiger Schrumpffolie eine günstige und wirksame Verpackung, zumindest beim Einsatz von KEP-Dienstleistern. Allerdings reicht die Folie nicht, ein Kantenschutz ist unumgänglich. Bei gewölbten Scheiben muss neben den Kanten auch die nach außen vorstehende Fläche geschützt werden.
Bezieht man eine so geschützte Scheibe vom Hersteller hat dieser häufig die Möglichkeit, statt einer Schrumpffolie die Scheibe samt Kantenschutz einzuschweißen. Dies wirkt nicht nur professioneller. Gleichzeitig wird die Sichtbarkeit auch verbessert.

Alles Argumente, die für die Nutzung einer Verpackung in der ersten Versandstufe sprechen.

Professioneller Kantenschutz

Schaumprofile bieten eine hohe Dämpfung an. Sie sind in vielfältiger Form erhältlich. Und sie sind erschwinglich. In der Fülle der Profile finden sich auch solche, die speziell zum Verpacken von Glasscheiben geeignet sind. Nomapack bietet Profile von der Rolle an, die innen verstärkt sind. Leider ist die Wahl einer Farbe, die den Marken-Eindruck unterstreicht, an beachtliche Mengen gebunden. Auch dies spricht für das Verpacken beim Hersteller. Zumindest ist zu vermuten, dass dieser auch für andere Kunden verpackt, und dabei schon auf Farbwünsche eingeht.

Handhabung vereinfachen

Wenn im Ersatzteillager verpackt werden muss, sollte auch das Handwerkszeug professionell sein. Eine unhandliche Scheibe + Kantenschutz + Folie erfordern schnell eine dritte Hand. Vom Gewicht ganz abgesehen. Saugnäpfe wie im Foto lassen sich horizontal oder vertikal drehbar befestigen. Damit wird der Wickelvorgang deutlich vereinfacht.

Große Scheiben im Karton verpacken

Scheiben können auch im Karton verpackt werden. Hinzu kommt, dass nicht alle Transport-Dienstleister Scheiben in Schrumpffolie akzeptieren. Natürlich müssen Sie die Kanten der Scheiben auch im Karton polstern. Dies können Papp-Zuschnitte wie im Bild sein. Bei großen zu verpackenden Mengen können das auch vorgeformte Elemente aus PU-Schaum sein. Oder, wie oben erwähnt, Schaumprofile. Kartons weisen im Gegensatz zu Verschlägen keine eigene Steifigkeit auf. Die Steifigkeit wir erst durch die Scheibe selbst erreicht. Um so wichtiger ist eine ausreichende Polsterung, damit sich Druck von außen auf große Flächen verteilen kann. Die Scheibe darf an keiner Stelle ungepolstert am Karton anliegen.

Helfen Sie denen, die während des Transports den Karton handhaben müssen. Zum einen lässt eine große Aussparung in der Fläche des Kartons die Glasscheibe sichtbar werden. Zum anderen sorgen Palettenhütchen dafür, dass keine anderen Colli auf den Karton gestapelt werden.  Aus Platzgründen macht es ggf. Sinn, diese erst beim endgültigen Verpacken vor dem Versand aufzukleben. Zusätzliche Aufkleber "Glas" und "Aufrecht Transportieren" schaden zumindest nicht. Ob sie überhaupt registriert werden, hängt nicht zuletzt von deren Größe an.

Die Handhabung beim Verpacken erleichtern

Gerade große Scheiben können sehr schwer und unhandlich sein. Daher sind Packhilfen wie das Gestell im Foto sinnvoll. Sonst sind Ihre Scheiben bereits vor Verlassen des Lagers gesprungen.


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Andreas E. Noll

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